Mobile Stromversorgung mit einer 230V Akku Steckdose

Mobile Steckdose: dank 230V Akku kabellos und Autark unterwegs mit voller Energie

Wer Fernab von einer Steckdose ein 220V Gerät mobil verwenden möchte, braucht eine mobile Stromversorgung mit einer 230V Akku Steckdose – hat aber eigentlich gar nicht viele Möglichkeiten zur Auswahl. Ich habe zwei gute Möglichkeiten gefunden, wie man so ein Szenario mit einer mobile Stromversorgung mittes 230V Akku tatsächlich realisieren kann.

Ich habe relativ lange nach einem guten 230V Akku gesucht um einen Label Drucker, der an einem Netbook und Barcode Scanner hängt mobil in einem Lager betreiben zu können. Ein Generator kommt hier nicht in Frage, da die Abgase in Innenräumen ein NoGo sind. Ich finde dieses Szenario ist gar nicht so abwegig.

Aber auch im Zelt oder beim Camping ohne Landanschluss oder im Micro-Camper kann sich eine 230V Akku Steckdose mit Strom über Nacht als auch über Tag sehr nützlich machen. Kompressor-Kühlschrank, Notebook, Kamera Akkus und Smartphones wollen schließlich auch abwegs von Strom Leitungen stets geladen werden – nicht zu vergessen das Licht in der Nacht.

Deswegen überrascht es mich sehr, dass es dazu nur sehr wenige brauchbare Möglichkeiten für eine mobile Stromversorgung mit einer 230V Akku Steckdose gibt. Strom braucht doch jeder egal wo er oder sie ist?!

Aus diesem Grund möchte ich allen an 230V Strom aus einer Akku Steckdose Interessierten meine Lösung für eine mobile Stromversorgung mit einer 230V Akku Steckdose vorstellen, die tatsächlich funktioniert.

Suaoki 400Wh Powerstation, die eleganteste mobile Stromversorgung mit einer 230V Akku Steckdose

Auf der Suche sind mir insgesamt 2 verlässliche Lösungen begegnet. Eine davon ist der SUAOKI 400Wh 230V Akku mit reiner Sinus Welle. Das schöne daran ist: Du kannst einfach ein passendes Solarmodul kaufen und schon hast Du auf die einfachste Art und Weise eine völlig autarke kleine Solarstrom-Inselanlage.

SUAOKI PSB5 400Wh 230V Akku reine Sinus Welle
Hier kann man die reine Sinus Welle des SUAOKI PSB5 sehen. Saubere 50Hz bei 229V. Das ist enorm wichtig für elektronische Geräte, die an diesem 220V Akku angeschlossen werden, denn mit einer unsauberen Sinus welle (wird oft modifizierte Sinuswelle genannt) kommen viele Netzteile nicht zurecht oder gehen sogar davon kaputt!!

Was nicht irrelevant ist, ist die Tatsache, dass der SUAOKI Akku einen Anschluss für zwei echte Schuko-Steckdosen hat und nicht nur seltsame Steckplätze, die sehr unsicher für Kinder sind. Wenn Du Dir bspw. einen Goal Zero Yeti 400 anschaust, dann kannst Du fast sogar mir Erwachsenen-Fingern die 230V Kontakte greifen. Kinderfinger passen locker durch die Öffnungen.

Wie lange kann ich 220V mit 70W am SUAOKI 400Wh betreiben?

Du wirst Dich jetzt sicherlich fragen, was Du so an so einen 230V Akku anschließen kannst und wie lange der durchhält?

Im Prinzip kannst Du daran alles anschließen, was weniger als 300W Leistung verbraucht. Das kann ein Kompressor-Kühlschrank, Notebook, Kamera Akku Ladegerät, Drohne oder ein Smartphone sein.

SUAOKI 400Wh 230V Akku Test

Um Ausdauer der Geräte miteinander vergleichen zu können habe ich mich für einen einheitlichen Test entschieden, der wie folgt ausgesehen hat: Ich nehme einen 70W Verbraucher und messe wie lange der Akku durchhält bis nichts mehr geht.

Der verbaute Akku im SUAOKI hat eine Kapazität von 36Ah bei 11.1V – das sind rechnerisch 399Wh. Rein theoretisch würden 70 W daran 5,7h halten. Allerdings hat der Wandler keine 100% Wirkungsgrad und so kommt er in meinem Test auf 4 Stunden und 20 Minuten. Das waren dann effektiv 324Wh und damit ca. 83% der angegebenen Kapazität von 400Wh.

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Dabei habe ich mich an die Suaoki 400wh Bedienungsanleitung gehalten und immer den empfohlenen Wiederauflade-Zeitpunkt beachtet. Wahrscheinlich wäre aber noch mehr Wh möglich gewesen.

Verbauter Akku Typ und Daten

In der Suaoki 400Wh Power Station ist ein Li-ion 18650 35Ah Akku mit 11,1V (9V~12.6V) verbaut. Das sind also die gleichen Zellen, die Tesla in die Autos und in die Powerwall einbaut. Spricht also dafür, dass sie sehr lange ohne Ausfall halten werden. Rein rechnerisch kommen wir hier auf knapp 399Wh. Was hält der 230V Akku aber wirklich in der Praxis aus?

Suaoki 400Wh Gewicht und Mobilität

Das Suaoki 400Wh Gewicht liegt nur bei 5kg. Das macht das kompakte Gerät durchaus sehr portabel! Es ist durch den Li-ion Akku relativ klein und sehr leicht. Du kannst es also überall hin mitnehmen. Ob nun zum Campen, im Zelt oder zur nächsten Grillparty um ordentliche Mukke auf die Ohren zu servieren.

Suaoki 400wh 230V Akku am Vatertag im Bollerwagen Musik
Der Suaoki 400wh war mir am Vatertag eine sehr gute Hilfe. Dank der mobilen Stromversorgung mit einer 230V Akku Steckdose konnte ich einen Kabelgebundenen Bluetooth Lautsprecher mit ordentlich Wumms den ganzen Tag lang betreiben.

SUAOKI G500

Wenn Du noch mehr als 400Wh Leistung benötigst, dann hat SUAOKI einen größeren Akku am Start. Nämlich den SUAOKI G500. Er ist im Prinzip das selbe Gerät in einer größeren Hülle um einen größeren Akku zu verstauen.

230V Akku selber bauen?

Auf der Suche nach einem passenden Akku wirst Du Dir irgendwann die Frage stellen, ob es nicht günstiger wäre einen solchen Akku selbst zu bauen? Einfach einen Spannungswandler 12V 230V an eine Autobatterie anschließen und gut.

Fakt ist, dass Du dafür einen guten Wandler, eine gute Batterie und ein sehr gutes Ladegerät benötigst. Dazu kommt auch noch ein stabiles Gehäuse in dem Du die einzelnen Teile dann auch noch selber sicher zusammenbauen musst. Ich habe es ausprobiert und kann Dir versichern, dass die Einzelteile, die Du dafür benötigst nicht günstiger sein werden.

Der größte Vorteil der SUAOKI 230V Akkus gegenüber selbstgebauten Lösungen mit Blei- oder AGM-Akkus liegt aber ganz woanders: Es sind die pflegearmen und leichten Lithium Ionen (li-ion) Akkus. Dadurch ist das Gerät wesentlich leichter – 6kg statt 11kg in meiner Eigenbaulösung. Außerdem kannst Du hier die volle Kapazität von 36Ah ausnutzen, während bei AGM Akkus bei etwa 50% Leistung Ende ist.

Wenn Du Dich also noch an die Rechnung erinnerst, dann käme ich bei meiner Selbstbaulösung mit einem AGM Akku auf nur 216 Wh und würde die 70W Leistung nur 3 Stunden statt den 4 Stunden 20 beim SUAOKI halten können.

Ferner gibt es ein LCD Display, dass den Ladezustand der Akkus genau anzeigt. Also nicht nur ein „grün“ für ok, „gelb“ für halb und „rot“ für gleich alle. Damit kannst Du wesentlich besser abschätzen wie lange der Akku noch halten wird und wie lange er noch zum wieder aufladen benötigt.

Wenn Du Dich für die Details der Selbstbaulösung interessierst, dann findest Du weiter unten im Beitrag die Liste der verwendeten Bauteile.

Nützliche Powerbank mit 230v

Die zweite Lösung von der ich eingangs sprach ist ein kleinerer und leichterer 220V Akku, den Du auch mal im Rucksack mitnehmen kannst. Natürlich hat er dann weniger Leistung, kostet aber auch weniger. Du musst halt Entscheiden wie viel Kapazität Du brauchst.

Die BEAUDENS Power Station 166Wh mit 52000mAh Akku hat eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie und bietet Dir einen 230V AC Anschluss, 2 DC-Port und 3 USB Anschlüss Möglichkeiten. Einen 70W Verbraucher an 230V hält es knapp 2,3 Stunden aus, bis der interne Regler den Akkus abschaltet. Das ist in etwa die hälfte des SUAOKI 400wh Akku, kostet aber auch etwa nur die hälfte.

230V Akku solar aufladen: das passende Solarpanel

Um eine völlig autarke Solarstrom-Inselanlage aufzubauen, brauchst Du neben dem SUAOKI Akku nur noch ein 100W Solarpanel, und schon bist Du auf keinen Landanschluss mir 220V mehr angewiesen. Das Solarpanel lädt den Akku in etwa 4 Stunden wieder komplett auf (sofern die Sonne volle 100W ergibt).

Goal Zero Yeti 400 230V Akku

Es gibt dazu auch eine sehr gut bewertetet Alternative, den YETI 400 von Goal Zero. Diese sollen sich sehr stark qualitativ abheben. Wobei ich ehrlichgesagt absolut nichts an der Qualität der SUAOKI aussetzen konnte.

Die Yeti gibt es mit li-ion Akkus (leichter, teurer) oder mit Gelakkus (schwerer, günstiger). Die li-ion Variante ist in der Tat das doppelte wert. Sie sind also teurer und zudem noch laut und für Kinderhände gefährlich, wie Du hier im detailierten Test nachlesen kannst »

Produkte von Amazon.de

IVT 430100 Power Station PS-300 ein simpler 220V Akku

Ich habe diesen 220V Akku bereits 2016 gefunden. Die IVT 430100 Power Station PS-300 hat im Innern einen wartungsfreien AGM Akku mit einer Kapazität von 20Ah bei 12V verbaut (Vision CP12200 X AGM) womit es rein rechnerisch auf 240Wh kommt. Er hält laut Herstellerangaben 300W bei 230V 30 Minuten lang (effektiv also nur 150Wh – wobei die 300W Belastung auch seine Grenzen erreicht). Hochgerechnet wären dies bei 50W 180 Minuten, also 3 Stunden. In meinen eigenen Tests hat sie die 50W 4 Stunden lang gehalten. Allerdings ging der Akku relativ schnell kaputt. Bleisäure Akkus mögen es nicht, wenn man sie vernachlässigt oder Tiefentladen lässt.

Der Preis ist also hoch, der Wirkungsgrad klein. Sie sind schwer und damit unhandlich. Ich kann Dir diesen Akku also definitiv nicht empfehlen.

230V Akku mobile Stromversorgung selber bauen?

Kurz Nein! Das funktioniert nicht wirkungsvoll! Es sei denn, Du weißt was Du tust und kannst für einen sicheren Aufbau sorgen!

Es war aber mein aller erster Gedanke. Einfach einen Spannungswandler 12V 230V an eine Autobatterie anschließen und gut. Also zack und getestet. Fakt ist, dass Du dafür einen guten Wandler, eine gute Batterie und ein sehr gutes Ladegerät benötigst. Dazu kommt auch noch ein stabiles Gehäuse in dem Du die einzelnen Teile dann auch noch selber sicher zusammenbauen musst.

Das Problem

  • Kabelsalat
  • vernünftige Ladegeräte kosten viel Geld. Handhabung für Technik nicht versierte schwierig.
  • vernünftige Wechselrichter kosten viel Geld. Kauft man sich ein billiges stört die unsaubere Sinuswelle (falls überhaupt eine vorhanden und keine Rechteck-„Welle“) die Geräte. Zwei von mir getestete Wandler erzeugten Softwarefehler beim Brother QL Drucker.
  • keine saubere Akkustandsanzeige
  • hohe Selbstentladung durch den Wechselrichter
  • enormes Gefahrenrisiko eines Brands aufgrund eines Kurzschlusses. Bei 12V und 100Ah Kapazität können eine gewaltige Kurzschlussenergie aufbringen. Daher ist die Lösung ohne Versicherungsschutz bei Brand, ergo unbrauchbar
  • Du bestimmst die Leistung selbst! Du kannst Dir bspw. eine Autobatterie mit einer Kapazität von 120Ah nehmen und hättest damit etwa eine Leistung von 1400Wh – statt der höchten hier vorgestellten Leistung von 500Wh…

Kosten der Testeinheit

Die Kosten für einen Spannungswandler 12V 230V, einer Autobatterie, einer Ladezustandsanzeige und einem Ladegerät sind nicht unerheblich.

Bosch Mikroprozessor-Batterieladegerät C3 46,95€
VOLTCRAFT NPI 500-12 Wechselrichter 99,95€
No-Name Autobatterie 45Ah 80,99€
Ladezustandsanzeige 19,99€
Summe 247,88€

Die Alternative für ein 230V Akku, eine USV

Eine Alternative für ein 230V Akku, die funktioniert ist eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Eine USV ist zwar für absolut andere Zwecke ausgelegt, aber sie kann eben auch als 230V Akku dienen!

Ich habe mich für eine APC Back UPS PRO USV 1500VA – BR1500G-GR (300 EUR) entschieden. Laut APC hält diese USV eine Last von 50W 1 Stunde und 49 Minuten (109 Minuten) lang. Ich habe sie in einem Tests mit 65W belastet und sie hat etwa 1 Stunde gehalten.

Dem ersten Test nach, kann ich ein Lenovo G550 ohne Akku 2 Stunden und 45 Minuten daran in Teillast betreiben. Wer mehr benötigt greift zur APC Smart UPS SMT1500I, USV 1500VA (500 EUR). Sie soll laut APC die Last von 50W über einen Zeitraum von 5 Stunden halten.

Fazit zur mobilen Steckdose mit einem 230V Akku

Der SUAOKI 400Wh Akku ist was das Preis-Leistungs Verhältnis angeht derzeit nicht zu schlagen. Ich habe mich jetzt lange mit dem Thema beschäftigt und habe noch keine bessere Alternative gefunden! Er ist sehr gut verarbeitet, hat einen Anschluss mit echten Schuko Steckdosen und liefert wirklich Power wie versprochen!

Zudem lässt er sich mit einem Solarpanel sehr einfach zum einem 230V Akku aufbauen, der sich dank Sonnenenergie immer wieder selbst auflädt und damit eine autarke Solaranlage bietet, die auch bspw. als Notstrom Akku zum überleben geeignet wäre.

Autor: Viktor Dite

Veröffentlicht am: 04.11.2017

Letztes Update: 10.12.2019

32 Kommentare

  1. Hallo Viktor
    Genau nach dem Teil hab ich für meinen Camper gesucht. Gibt Strom aür alle denkbare Möglichkeiten ab und lässt sich sogar beim Fahren wieder mit aufladen. Ganz tolle Sache. Könntest du die Powerstaion längere Zeit testen?. Sprich, hast du Langzeiterfahrung damit? Würde es sehr gerne für die Stzromversorgung von LED- Bänder und zum laden meines Labtop, Natel und ev zum Gebrauch der Aktivboxen meines MP3-Player verwenden. Denkst du die Kapazität ist das für den Alltagsgebrauch genügend?

  2. Hi,
    meine Erfahrung damit ist die, dass die Leute, für die ich es gekauft habe damit endlich zufrieden sind. Die zwei hier beschrieben Alternativen waren ja nicht zufriedenstellend. Bisher habe ich, bis auf ein kaputtes Ladegerät, keine Beanstandungen an drei von den Geräten gehabt.

  3. Zu Deiner Frage nach der Kapazität. Da muss man stark differenzieren:

    • Ein Laptop braucht zum Laden (nicht in Betrieb) ca. 10-20W an 230V.
    • Eine LED Leiste (5m) etwa 10W an 12V
    • und die Aktivboxen (je nach Größe) ca. 10-20W an 12V.

    Der reine 12V Teil würde dementsprechend bei dem verbauten 20Ah Akku ganze 8h halten.
    Beim 230V Teil kann man nur schätzen, da ich nur von der Maximalleistung 300W ausgehen kann. Für eine saubere Rechnung fehlen mir zum einen die Daten des verbauten 12-230V Wandlers und zum anderen aussagekräftigere Erfahrungswerte als „ne, gut, funktioniert super“, die ich auf Anfrage bei den angesprochenen Leuten bekomme. Aber ich habe wie gesagt noch keine Kritik bezüglich der Betriebsdauer bekommen. Betrieben wird ja ein Netbook und ein Labelprinter. Ein 8h Arbeitstag ist also drin.

  4. @Klaus
    Das PowerPack ist durchaus interessant. Ist aber nicht verfügbar.
    Der Zweite Links ist nicht Dein Ernst, oder? Dieses Selbstgefuckelte etwas? Welche Versicherung zahlt hier bei einem Brand? Richtig, KEINE! Ist ein wichtiger Aspekt.

  5. Weiss ja nicht, was du geraucht oder zu dir genommen hast – ein Laptop läuft IMMER mit 12 V, es wird mit dem Netzteil über einen integrierten Trafo mit 12 Volt versorgt.Also, reicht es wenn du nen 12V Akku hast, der genügend Energie(sprich Ampere oder Watt) gespeichert hat und das Lappy läuft.
    So einfach ist das!!!

  6. Ich weiß ja nicht warum Du mich so anpöbelst Kurt, aber anscheinend hast Du absolut keine Ahnung. In meiner gesamten IT-Laufbahn ist mir nur ein einzelnes Mal ein Netbook mit 12V in die Finger gekommen. Alle anderen mobilen Computer hatten immer 18-24V

  7. Hallo Viktor !
    Danke für deinen blog-Beitrag ! :)

    Ich bin selbst auf der Suche nach einer mobilen Lösung , ich möchte nämlich mobil zwei 50 Watt Monitor Boxen betreiben (ich weiß auch nicht ob sich die 50 watt auf beide zusammen beziehen ? – sind aktivboxen .. also vllt schon ? ) .

    Kannst du mir vllt eine Einschätzung dazu geben ? Wie lange ich das laufen lassen könnte ?
    Und wie is das mit der Lautstärke ? Umso lauter umso mehr Saft zieht es wahrscheinlich oder ? Oder bleibt die Leistungsaufnahme immer gleich ?

    mggfG Bernhard : )

  8. Hi, sorry, ich war eine Woche nicht online. Deine Frage kann ich nicht eindeutig beantworten, da es immer auf den Wirkungsgrad des Verstärkers ankommt, wie viel Leistung er verbraucht. Die 50W sind eine Maximalleistung, keine Dauerleistung. Schau am besten auf das Netzteil von den Lautsprechern drauf. Dort ist die Leistung der maximale lieferbare Strom in mA oder A angegeben. Mehr als die angegebene Stromaufnahme wird meist nicht verbraucht. Angenommen dort steht, dass es max. 1A oder 1000mA Strom liefern kann, dann ist davon auszugehen, dass die 20Ah Batterie etwa 20 Stunden halten wird ( 20Ah / 1A = 20h )

  9. Super Danke !!
    Ich bedanke mich für die ungefähre Einschätzung das hilft mir schonmal als Idee !

    GlG ! :) Und super Blog ! :) <3

  10. Hallo,
    Also erstmal ist der Blog ganz nett auch wenn es aus Prinzip her sehr schwierig ist Endgeräte mobil an 230v Wechselspannung zu betreiben.
    Da diese Geräte dann intern bzw Netzteilseitig wieder eine rücktransformation in Gleichspannung durchführen.
    Natürlich ist das Problem trotzdem Vorhanden, da es nicht immer Bzw seltenste Mobile Lösungen für Endgeräte gibt.
    Kleiner Kommentar noch
    Leistung ist P in Watt
    Der Strom wird in mA / A angegeben. Nur ein Kommentar zur sprachlichen Unschärfe.
    Wenn man als „Laie“ (keine Elektrofachkraft) besten Gewissens einen Brand verursacht sollte man übrigens gut versixhert sein.
    Wenn man Elektrofachkraft ist haftet man hingegen in jedem Fall persönlich (Oder die juristische Person[Firma] welche man vertritt).
    Vom eigentlichen Sinn her wäre es allerdings rein technisch gesehen am Sinnvollsten für ein 18V Gerät einen 18V Akku zu bauen/verbauen mit entsprechendem Nennstrom.
    Wie gesagt soweit die Theorie
    Alles andere (230V AC zu erzeugen und dann rücktransformieren) ist höchst aufwendig und ineffektiv deshalb auch der Mangel an vernünftigen Geräten – bzw Preiswerten
    Liebe Grüße Frank

  11. Für =< 5V gibt es ja tatsächlich mittlerweile Alternativen. Power-Akkus mit bis zu 20Ah. Soweit so gut. =< 12V ließe sich auch sehr gut abbilden, aber auch hier fehlt es an fertigen Akku-Produkten – seltsamerweise. Bei 18V wäre es theoretisch auch gar kein Problem, da 24V eine gängige Akku-Spannung ist und man mit einem Regler hier relativ effizient die passende Spannung einstellen könnte, wird aber von Niemanden praktiziert, warum auch immer.

    Alle Lösungen basieren immer auf einer Hochtransformation auf 230V um dann die universelle Strom-Schnittstelle zu bieten. Davon gibt es mittlerweile auch echt viele. Die Leistung ist hier nur immer wieder das Manko.

    ByThe Way: Mit Leistung meine ich schon immer Watt. Sollte ich mich anders ausgedrückt haben, dann ist mir dieser Fehler nicht aufgefallen – bis jetzt. Ich finde meinen Verschreiben einfach nicht.

  12. Ah, ich habs gefunden! Stand ja im Kommentar… Just geändert, danke!

  13. Du wirfst ernsthaft eine 1.999€ teure Variante hier in den Raum? ;-)

  14. Hallo zusammen..
    Frage an Viktor..!!
    Wie Lange kann ich mein Notebook am laufen halten mit der Station
    APC Smart UPS SMT1500I, USV 1500VA.. ??
    Mein Notebooknetzteil: Model ADP-330AB – Original 330W Netzteil Ladegerät
    Für eine kleine Info würde ich Superdankbar sein..!

  15. Ich kann es Dir nur theoretisch ausrechnen. Sagen mir mal, Dein Notebook zieht durchschnittlich 150W (also 3x 50W) – dann wären das theoeretisch 5/3 = 1,6 Stunden. Das ist aber äußerst ungenau und ist von sehr vielen Faktoren abhängig.

  16. Danke Viktor..
    Also wenn ich über 1 Stunde kommen würde das wehr schon sehr gut – 2 Stunden ist mein Ziel das ich bisschen Luft habe und nicht Zittern muss beim Arbeiten das der Rechner ausgeht.

    Naja mal schauen was sich noch im Netz finden lässt. Mehr als 500€ sollte es auch nicht kosten.

    Für Iden bin ich empfangsbereit.. :-)

  17. Vielleicht ist es für Dich der falsche Ansatz! Es gibt externe Akku-Packs mit 21.000 mAh und mehr. Mit einem Adapter für Dein Notebook kannst Du dann etwa 2-3x Deinen Akku wieder aufladen.

  18. Der Beitrag ist von 2013. Seit dem hat sich viel getan. Gerade in Hinsicht auf die Powerbänke. Ich sollte wohl mal den Beitrag auffrischen.

  19. Hallo Viktor,

    Danke erst einmal für Deinen Artikel. Zu diesem Thema habe ich nun auch eine Frage:

    Ich habe mir den „Creative iRoar Go“, einen akkubetriebenen Bluetooth-Lautsprecher, gekauft. Leider bietet dieser keine Möglichkeit, ihn über typische USB-Akkus (wie z.B. für Smartphones) aufzuladen, sondern nur über das mitgelieferte Netzteil für Steckdosen. Das Netzteil gibt als Output 15V DC mit 1,6A an, an der entsprechenden Buchse vom Lautsprecher steht lediglich 15V dran. Nun habe ich auf Amazon folgenden Akku gefunden:
    https://www.amazon.de/Extern-Notebooks-15-17V-18-20V-Li-Ion/dp/B007Z3I8RC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1500207720&sr=8-1&keywords=15+volt+akku

    1. Wenn ich das richtig sehe, bietet dieser Akku auch einen Ausgang für 15-17V mit max 4A an. Kann ich diesen bedenkenlos direkt an die Buchse des Lautsprechers anschließen, wenn ich den passenden Anschluss am Akku nutze?

    2. Der Akku gibt 75Wh an. Bei 15V macht das eine „Ladekapazität“ von 5Ah aus. Der Lautsprecher hat einen integrierten Akku von 5,2Ah. Also könnte ich den Lautsprecher knapp 1x mit dem Akku aufladen. Sehe ich das richtig?

    Hoffentlich reichen dir die Angaben und Danke schon einmal im Voraus.

    René D.

  20. In der Theorie ja. Allerdings hast Du hier im Akku und im Lautsprecher jeweils eine Steuerung drin, die die Wirkungsleistung des Akkus reduzieren werden. Ich habe bspw. einen externen USB Akku mit 5Ah, der aber mein Tablet mit 2Ah reell nur einmal voll laden kann. Etwas nachladen geht 3-4 Mal, aber voll halt nur einmal.

  21. Ich möchte einen Akku kaufen um mein ebike Akku mobil aufzuladen. Das Ladegerät benötigt 250watt.
    Würde das Gerät von polarid das denn voll Aufladen? Danke für die Antwort

  22. Die Watt-Angabe allein reicht in diesem Fall nicht aus. Das Ladegerät kann momentan eben mit 250W Laden. Wesentlich wichtiger in diesem Zusammenhang ist, wie lange braucht Dein eBike um den Akku voll zu laden? 1h – 1,5h ? Dann wird er wahrscheinlich sich voll laden lassen – alles darüber hinaus eher nicht.

  23. Am allergünstigsten kann man einen kleinen Benzingenerator betreiben. Da hat sich einiges getan in den letzten 5 Jahren für kleinere Modelle. Die speziell schallreduzierten Generatoren, die leiser sind als Honda, kosten natürlich sehr viel Geld und man muss diese (die extrem leise Varianten) eventuell aus Nordamerika/Canada importieren. Es amortisiert sich jedoch wenn man die Geräte über Jahre betreiben möchte. Eine weitere Möglichkeit kommt aus dem E-auto/Rennauto bereich. Es gibt mittlerweile gute Autobaterie Sätze die anstatt Bleigel einfach LIPO Zellen benutzen. Die haben ein viel leichteres Gewicht und sind einfacher zu Laden weil die meisten Sätze auch Schaltelektronik integrieren mit überlastungs-, über-, und unterladungsschutz und hitzeüberwachung etc. Eine 100Ah LIPO Autobatterie betrieben in einem guten UPC Gerät ist die beste Lösung kostet aber entsprechend viel.

  24. Danke für Deine Antwort. Ich denke, dass für Menschen, die nach einem 230V Akku suchen, ein Generator nicht in Frage kommt. Für mich kommt es auch nicht in Frage, da die Geräte in Innenräumen ohne Steckdosen betrieben werden.
    LIPO Zellen sind bestimmt effektiver, leichter und sinnvoller, allerdings ist die LIPO-Technologie in dieser Leistungsklasse noch immens teuer im Vergleich zu Gelakkus. Oft habe ich schon erlebt, dass die Leute einfach mal eine aktive Kühlbox, einen Schlagbohrer auf dem Felde oder eine Messtation mit dem 230V Akku betreiben wollen. Hier spielen dann Gewichte weniger eine Rolle als Hitze oder Kältebeständigkeit und hohe Dauerleistung…

  25. Cooler Typ, Danke für die Infos. Wollte mir auch was selber basteln aus ner Autobatterie etc., aber vertraue da nun deinen Erfahrungen. Suche was als gute Macbook Pro-Powerbank, um draussen aufzulegen. Hängt noch ein kleiner Pioneer Wego Controller mit dran aber werde dann voraussichtlich nun auf so einen Souki-Akku zurückgreifen. Guter Beitrag von dir, Grüße aus Berlin.
    Leon