Du suchst eine externe Festplatte für iPhone und Mac, die Du flexibel zwischen allen Geräten hin und her wechseln kannst? Oder Du willst Deine privaten Daten gar nicht erst auf dem Arbeitslaptop haben? Dann könnte das Orico AP80F-BL genau das Richtige sein: ein kompaktes M.2 NVMe SSD-Gehäuse mit MagSafe, eingebautem SD-Kartenleser und 100W Pass-Through-Charging. Ich habe es ausführlich getestet.
Schau Dir für alle Details in Aktion auch gerne mein ausführliches Video-Review an!
Inhalt
- Orico AP80F-BL: M.2 NVMe SSD-Gehäuse mit MagSafe
- USB 3.2 Gen 2 — Schnell genug für 4K-Videoschnitt
- SSD-Gehäuse mit eingebautem SD-Kartenleser
- Das USB-C-Kabel: Durchdacht gelöst
- Externe SSD am iPhone nutzen — Fotos & Videos sichern
- 100W Pass-Through-Charging & Mikrofon-Passthrough
- Die richtige NVMe SSD wählen — darauf musst Du achten
- Externe Festplatte am Mac formatieren — exFAT ist Pflicht
- Auch für Android und NAS-Backups
- Verarbeitung und Gewicht
- Für wen ist das Orico AP80F-BL geeignet?
- Fazit
- FAQ
Orico AP80F-BL: M.2 NVMe SSD-Gehäuse mit MagSafe

Das Orico AP80F-BL ist ein magnetisches M.2 NVMe SSD-Gehäuse, das Du per MagSafe an Dein MacBook oder iPhone heftest. Jederzeit abnehmen, an das nächste Gerät hängen — fertig. Im Prinzip eine externe SSD-Festplatte mit SD-Kartenleser, die per MagSafe an jedem Gerät haftet. Was dieses externe SSD-Gehäuse von der Masse abhebt, ist die Kombination aus NVMe-SSD, SD-Kartenleser und 100W Pass-Through-Charging in einem einzigen, kompakten Gerät. Das habe ich so bei keinem anderen Produkt gefunden.
USB 3.2 Gen 2 — Schnell genug für 4K-Videoschnitt
Das Gehäuse unterstützt USB 3.2 Gen 2 mit bis zu 10 Gbit/s. An meinem MacBook Air M1 erreiche ich knapp 780 MB/s — das ist das USB-3-Limit des MacBook Air M1. Damit eignet sich das Orico als externe SSD für MacBook Air und Pro gleichermaßen. Das reicht locker, um in DaVinci Resolve 4K-Material direkt von der externen Festplatte zu schneiden. Du brauchst also keinen internen Speicher dafür zu opfern.

SSD-Gehäuse mit eingebautem SD-Kartenleser
Was dieses Gehäuse wirklich besonders macht: der eingebaute SD-Kartenleser. Der läuft mit USB 3.0 — ideal, wenn Du wie ich gleichzeitig viel mit Speicherkarten arbeitest. Kein zusätzlicher Dongle, kein Adapter-Chaos. SD-Karte rein, fertig. Im Grunde bekommst Du eine SSD-Festplatte mit SD-Kartenleser in einem Gerät.

Das USB-C-Kabel: Durchdacht gelöst
Beim Gehäuse liegt ein kurzes, flaches USB-C-Kabel bei, das perfekt für den Zweck passt. Es ist genau richtig lang — nicht zu kurz, nicht zu lang. Und wenn Du es gerade nicht brauchst, kannst Du es an der SSD verstauen, indem Du das andere Ende einfach in den PD-Port steckst. Klingt nach einer Kleinigkeit, ist im Alltag aber sehr praktisch.
Externe SSD am iPhone nutzen — Fotos & Videos sichern

Du willst eine externe Festplatte an Dein iPhone anschließen? Mit dem Orico geht das denkbar einfach: USB-C-Kabel anstecken und das iPhone erkennt die SSD sofort in der Dateien-App. Einzige Voraussetzung: Die SSD muss als exFAT formatiert sein.
Damit kannst Du besonders schnell und einfach Fotos und Videos vom iPhone auf die externe Festplatte übertragen — und später am Mac oder PC weiterverarbeiten. Gerade wenn Dein iPhone-Speicher voll ist, ist das die schnellste Lösung.
Oder gleich auf der SSD aufnehmen — zum Beispiel mit der Blackmagic Camera App. Das funktioniert auch an USB-2-iPhones ohne Pro. So wird das Orico zur externen Festplatte, die mit dem iPhone kompatibel ist — ohne Adapter, ohne Umwege.
100W Pass-Through-Charging & Mikrofon-Passthrough
Das Gehäuse hat einen 100W PD-Eingang. Das bedeutet: Du kannst Dein iPhone oder MacBook gleichzeitig laden, während Du die SSD nutzt. Keiner der Ports blockiert den anderen. SSD, Kartenleser, Laden — alles funktioniert gleichzeitig.
Und ja, Du kannst sogar ein externes Mikrofon anschließen, solange der Empfänger einen eigenen Akku hat oder ein Ladekabel steckt. Gerade für Mobile-Creator und Vlogger ist das ein echtes Highlight.
Die richtige NVMe SSD wählen — darauf musst Du achten
Jetzt kommt ein wichtiger Punkt: Nicht jede M.2 NVMe SSD funktioniert mit dem iPhone. Das iPhone kann über den USB-C-Port nur begrenzt Strom liefern, weshalb die SSD maximal 3,5 Watt verbrauchen darf. Ich habe vier verschiedene SSDs ausprobiert und nur eine hat am iPhone problemlos funktioniert: die Fanxiang S500 Pro (Link unten).

| Wert | |
|---|---|
| Max. Gesamtkapazität | 2 TB (größere SSDs werden vom Gehäuse nicht erkannt) |
| Max. am iPhone | 1 TB (ohne externe Stromversorgung) |
| Max. Stromverbrauch der SSD | 3,5 Watt |
| Kompatible Größen | M.2 NVMe 2230 bis 2280 |
| Getestete SSDs | 4 — nur 1 funktioniert am iPhone, die Fanxiang S500 Pro |
Hinweis zur Kapazität am iPhone: Du kannst zwar prinzipiell 2 TB SSDs im Gehäuse verbauen, aber am iPhone funktionieren ohne ein zusätzliches PD-Netzteil meist nur Modelle bis 1 TB zuverlässig. Der Grund: Größere SSDs (>1 TB) benötigen oft mehr als die erlaubten 3,5 Watt, und das iPhone liefert dafür nicht genug Strom.
Die gute Nachricht: Die Fanxiang S500 Pro wird dabei kaum warm. Wärme ist also kein Thema, solange Du die richtige SSD nimmst. Das Aluminiumgehäuse sorgt zusätzlich für passive Kühlung.
Externe Festplatte am Mac formatieren — exFAT ist Pflicht
Damit die externe Festplatte am Mac, iPhone und PC gleichermaßen funktioniert, musst Du die SSD als exFAT formatieren. Das geht am Mac über das Festplattendienstprogramm in wenigen Klicks. exFAT ist das einzige Dateisystem, das alle Geräte lesen und beschreiben können.
Wichtig: Time Machine funktioniert mit exFAT nicht. Wenn Du ein Mac-Backup auf eine externe Festplatte machen willst, brauchst Du dafür eine separate, APFS- oder HFS+-formatierte Festplatte. Für den schnellen Datenaustausch zwischen iPhone, Mac und PC ist exFAT aber die perfekte Wahl.
Auch für Android und NAS-Backups
Das Gehäuse funktioniert natürlich auch mit Android-Geräten mit USB-C. Die SSD muss dafür ebenfalls als exFAT formatiert sein.
Für Datensicherungen nutze ich persönlich die Sync-Funktion meines Ugreen NAS, um die externe SSD automatisch zu spiegeln, sobald ich zu Hause bin.
Verarbeitung und Gewicht
Das Gehäuse ist etwas schwerer als vergleichbare Plastikgehäuse, weil es aus Aluminium ist. Aber genau das sorgt für die gute passive Kühlung — und fühlt sich auch einfach wertiger an. In das M.2 SSD-Gehäuse passen alle gängigen NVMe-Größen von 2230 bis 2280. Du bist also flexibel bei der Wahl Deiner SSD.
Für wen ist das Orico AP80F-BL geeignet?
- ✔ Du suchst eine externe Festplatte für iPhone und Mac in einem Gerät
- ✔ Du willst private Daten nicht auf dem Arbeitslaptop haben
- ✔ Du schneidest 4K-Videos in DaVinci Resolve oder Final Cut
- ✔ Du willst Fotos und Videos vom iPhone auf eine externe Festplatte übertragen
- ✔ Du brauchst ein externes SSD-Gehäuse, das an iPhone, Mac, PC und Android funktioniert
- ✔ Du willst Dein Gerät gleichzeitig laden, während Du die SSD nutzt
- ✔ Du nutzt ein externes Mikrofon am iPhone (Passthrough)
- ✔ Du arbeitest regelmäßig mit SD-Karten und brauchst einen eingebauten Kartenleser
und für wen nicht
- ✘ Du brauchst Time Machine-Kompatibilität
- ✘ Du willst mehr als 2 TB Speicher
- ✘ Du suchst die günstigste Lösung (reine SSD-Gehäuse ohne Extras gibt es günstiger)
Fazit
Das Orico AP80F-BL ist für mich aktuell die vielseitigste externe Festplatte für iPhone und Mac, wenn man eine SSD flexibel zwischen allen Geräten hin und her wechseln will. Es ist schnell, es ist einfach, es ist zuverlässig — und durch den magnetischen MagSafe-Mechanismus jederzeit abnehmbar und mit anderen SSDs tauschbar. Die Kombination aus NVMe SSD-Gehäuse, Kartenleser und Pass-Through-Charging in diesem kompakten Format habe ich so bei keinem anderen Produkt gefunden.
- ➡ Orico AP80F-BL Gehäuse: https://mizine.de/orico-magsafe-ssd/
- ➡ Fanxiang S500 Pro SSD: https://mizine.de/fangxiang-ssd/
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FAQ
Kann ich eine externe Festplatte am iPhone nutzen? Ja — mit dem Orico AP80F-BL steckst Du einfach das USB-C-Kabel an Dein iPhone und die SSD wird sofort in der Dateien-App erkannt. Voraussetzung: Die SSD muss als exFAT formatiert sein. Du kannst damit Fotos, Videos und andere Dateien direkt vom iPhone auf die externe Festplatte schieben.
Welche SSD funktioniert am iPhone? Die Fanxiang S500 Pro hat in meinem Test am iPhone problemlos funktioniert. Wichtig: Die NVMe SSD darf maximal 3,5 Watt verbrauchen und muss als exFAT formatiert sein. Für den Betrieb am iPhone ohne externes Netzteil empfehle ich maximal 1 TB Kapazität.
Wie formatiere ich die externe Festplatte am Mac für iPhone-Kompatibilität? Öffne das Festplattendienstprogramm, wähle die SSD aus und formatiere sie als exFAT. Damit funktioniert die externe Festplatte am Mac, iPhone, PC und Android gleichermaßen.
Wie schnell ist das Orico AP80F-BL? Das M.2 NVMe SSD-Gehäuse unterstützt USB 3.2 Gen 2 mit bis zu 10 Gbit/s. Am MacBook Air M1 habe ich knapp 780 MB/s erreicht — schnell genug für 4K-Videoschnitt direkt von der externen SSD.
Kann ich mein MacBook gleichzeitig laden? Ja, über den 100W PD-Eingang kannst Du Dein MacBook oder iPhone laden, während Du die SSD und den Kartenleser nutzt.
Kann ich Fotos vom iPhone auf eine externe Festplatte übertragen? Ja. Du schließt das Orico per USB-C an und kannst über die Dateien-App Fotos und Videos direkt auf die externe SSD kopieren. Das geht auch umgekehrt — Dateien von der SSD auf das iPhone laden.
Welche M.2-Größen passen rein? Alle gängigen NVMe-Größen von M.2 2230 bis 2280.
Funktioniert Time Machine mit dem Gehäuse? Nein, da die SSD als exFAT formatiert sein muss und Time Machine exFAT nicht unterstützt. Für Time Machine-Backups brauchst Du eine separate, APFS-formatierte Festplatte.
Kann ich ein externes Mikrofon anschließen? Ja, Passthrough für Mikrofone wird unterstützt, solange der Empfänger einen eigenen Akku hat oder per Kabel mit Strom versorgt wird.
Taugt das Orico als externe SSD für MacBook Air? Auf jeden Fall. Mit USB 3.2 Gen 2 und knapp 780 MB/s am MacBook Air M1 ist es schnell genug für 4K-Videoschnitt und große Dateitransfers. Durch MagSafe haftet es magnetisch am MacBook — sehr praktisch unterwegs.
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