Was weiß das Internet über Dich?

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Was das Internet über Dich weiß? 

All die Spuren, die man im Netz hinterlässt, all das Zeug was Google archiviert … irgendwann musste ja mal einer auf die „pfiffige“ Idee kommen, das alles hintereinander zu schalten und als Service anzubieten. 

Bei Yasni.de kann man Namen, Vornamen, Nicknames oder ähnliches eingeben und mal gucken, wieviel bei bekannten Seiten darüber bekannt ist. Einfach mal nen bekannten Namen eingeben und sich die Einträge auflisten lassen. 

Haben Sie nen Google Blog? Einen Google Account? Herzlich willkommen, Sie sind dabei. Bücher-Wunschliste bei Amazon? Yepp, schon ist man drin.

Ein tolles Spielzeug, um mal neugieriger Nachbar zu spielen. Aber es regt auch spontan zum Nachdenken ein (also mich zumindest, wie man nachfolgend lesen kann):

Denn losgelöst sind die einzelnen Einträge vielleicht nicht so spannend. Immerhin listet Yasni.de ja nur auf. Aber was passiert, wenn man die einzelnen Einträge der Liste miteinander verknüpft? Nun, ein Mensch wird einige der Yasni-Einträge miteinander verknüpfen können oder wollen, um sich ein Bild von jemand machen zu können. Die Frage ist: Zu welchem Gesamtbild kommt er damit letztlich? Kann er Zusammenhänge richtig deuten? Rhetorische Frage. Ich denke, man kann die Gefahr erkennen – was passiert, wenn der Mensch zu einem falschem Gesamtbild kommt?

Und nun gehen wir einen Schritt weiter und beziehen das mal auf eine Maschine (sematisches Web, nur so als Stichwort). Maschinen können ja offensichtlich immer noch nicht so denken bzw. verknüpfen wie ein Mensch. Sie sind halt auf irgendwas programmiert. Was passiert also, wenn eine Maschine auf Yasni.de losgelassen wird, die sich dann anhand ihrer programmierten Bahnen ein Gesamtbild über einen Menschen macht … Yikes.

Und nein, man kann ja wohl nicht im Ernst glauben, dass das mit einer intelligenteren, neutralen Programmierung der Maschine zu beheben sei. Auch wenn sich der Mensch noch so sehr anstrengt – semantisches Verknüpfen geschieht selbst in seinem Kopf nie neutral. Und wenn er es selbst nicht kann, wie soll er es da eine Maschine einprogrammieren können?


was google über Dich weiß

Google leckt sich das Maul nach Dir! Was google über Dich weiß!

Admin EDIT:

So schön die Möglichkeiten des Web 2.0 auch sind – wenn es um das Austauschen persönlicher Daten geht, sind viele Anwender sich selbst ihr größter Feind. Sich online zu präsentieren, ist solange gut, bis es eines Tages zum Vorstellungsgespräch geht und der Bewerber gefragt wird, wie viele Promille er denn intus gehabt habe, als er halbnackt die Elvis-Imitation aufs Parkett legte, die bei YouTube zu den zehn am meisten geklickten Clips des Monats August gehört.

Jeder fünfte Arbeitgeber macht sich bereits in sozialen Netzwerken über potenzielle Neu-Arbeitnehmer schlau – sagt eine Umfrage der Web 2.0-Business-Plattform Viadeo. Je länger das Phänomen des interaktiven Netzes seine Kreise dreht, desto größer wird auch die Zahl der Personaler werden, die vor dem Lebenslauf erst einmal MySpace- und Ebey Profile lesen.

Quelle: Computerwoche

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. hi leute,

    ich wollte euch nur mal von unserer website wissen lassen: http://www.123people.de – wir sind auch seit kurzem auf dem deutschen markt vertreten und haben aber einen anderen ansatz als yasni. bei uns werden keine daten gespeichert und wir agieren als reine suchmaschine.

    lg
    lukas
    http://www.123people.de

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