Kundenbindung von Onlineshops vs. Versandmethoden

Convesionrate steigern durch die Wahl der passenden Versandart

Versand mit DPD, UPS und GLS an Privatkunden ist…

Ich finde immer wieder Onlineshops, die ausschließlich mit GLS oder DPD oder UPS versenden — auch an Privatkunden. Dabei ist es zum Einen mir und zum Anderen aus Kundenbindender Sicht total unverständlich!

Alle diese Versandunternehmen haben eins gemeinsam: sie sind eher auf die Geschäftliche Paketkommunikation ausgelegt. Welcher Privatkunde ist schon zwischen 10 und 18 Uhr permanent zu Hause um das Paket entgegenzunehmen? Bei nicht Antreffen besteht zudem kaum eine Möglichkeit das Paket an einer Station abzuholen.

Bei GLS kann man mit dem Fahrer immerhin einen Termin auf einem Parkplatz oder ähnl. vereinbaren, um dort das Paket entgegenzunehmen — fühlt sich dabei jedoch immer wie ein Dealer, der etwas verbotenes tut. Zudem werden nur 3 Zustellversuche unternommen und bei wiederholtem nicht Antreffen zurückgesandt.

Bei DHL hat man wenigstens die Wahl der Packstation oder des Post-Schalters, der das Paket immerhin bis zu einer Woche vor Ort hortet. Hermes bietet die Möglichkeit das Paket an einer nahen Paketstation abgeben zu lassen.

Denke an die Kunden, nicht an Dich!

Conversionkiller Versandart

So bequem für den Verkäufer die Option auch ist, das Paket kostenlos vor Ort abholen zu lassen, denken die wenigsten anscheinend an den Kunden, der damit die A. Karte gezogen hat und teilweise große Umstände in Kauf nehmen muss, um an seine Bestellung zu kommen.

Viel Geld für SEO, wenig Gedanken um die CRO

Die Onlineshops kämpfen teilweise bitterhart um die Bestplätze bei den Preissuchmaschinen und dem besten Ranking bei Google. Geben Unmengen Geld für SEO und Conversionoptimierung aus und vergessen wohl eins der grundlegendsten Faktoren des guten Geschäfts: „der Kunde ist König“. Was bringt es mir tausende Neukunden zu gewinnen, wenn sie nicht wiederkommen? Und das werden sie nicht, wenn ihnen die Abholung ihrer bestellten Ware so viele Umstände bereitet hat.

Harte Conversionkiller

Den Kunden aus den Augen zu verlieren oder erst gar nicht aus seiner Sicht zu betrachten ist zudem ein wirklich harter Conversionkiller:
„Zu wenig Wissen über die Kunden: Bei der Befragung von Nutzern oder Kunden tauchen die größten Schwachstellen von Onlineshops meist direkt auf. Ein wenig Beschäftigung mit Kundensegmenten, ihren Werten, Wünschen und Erwartungen fördert meist ein unglaubliches Arsenal an Maßnahmen zur Optimierung der Konversionsrate.“ [Shopbetreiber]

Dabei sollten die Shopbetreiber doch immer vor Augen haben, dass sie einer von tausenden sind und wenn sie dauerhaft Erfolg haben möchten, den Kunden dauerhaft an sich binden müssen.

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