“Die Welle” 2.0
Kategorie: Internet, Stasi 2.0
“Der fiktive Staat Ozeanien möchte die Telekommunikation seiner Bürger überwachen. Zu diesem Zweck soll eine Datenbank erstellt werden. Anschließend sind die Studenten gehalten, anhand eines Diagramms nicht nur alle Bürger Ozeaniens mit Namen, Adresse, Geburtsdatum und Geschlecht zu speichern – die Telekommunikationsverbindungen der Ozeanier sollen auch noch in Daten und Sprache überwacht werden und auf Schlagwörter wie etwa ‘Revolution’ gefiltert”
Diese Aufgabe stellt ein Hannoveraner Dozent seinen Studenten in einem Aufgabenblatt. Nur ein Student empört sich und wendet sich an die TAZ: “Niemanden scheint etwas besonderes daran aufzufallen!” Die Uni Hannover züchtet wohl Schäubles willige Vollstrecker der Zukunft?? Nein, ganz im Gegenteil!
Die ganze Geschichte erinnert mich sehr stark an “Die Welle” — anderer Zusammenhang aber ähnliche Umstände. Ob das wohl aktuell an dem Remake der Geschichte in den Kinos liegt?
Mein Gedanke: Sichtlich von der Welle inspiriert startet der Dozent eine lobenswerte Aktion! Der Mann hat meine Sympathie!
[via netzpolitik.org]
Provider liefert falsche Daten ans BKA
Kategorie: Internet, Stasi 2.0
Ob die Vorratsdatenspeicherung nun gut oder schlecht ist, darüber mögen sich die Geister streiten. Daß hierbei eine neue Zwischeninstanz zu Tage tritt, die wiederum auch Fehler machen kann und auf deren Vertrauen eine komplette Identität eines Individuums zu Grunde gehen kann zeigt ein Fall, der mir die Haare zu Berge sträuben lässt!
Ein Provider liefert — ich nenne es mal aus Schlampigkeit — falsche Daten ans BKA. Für den Ahnungslosen Betroffenen hat dies fatale Konsequenzen, und dass, obwohl er nichts dafür kann!
Der Ganzen Text gibts beim LawBlog.
Nackt vorm Staat, Kamera kann unter die Klamotten blicken!
Kategorie: Stasi 2.0
Heute Morgen war in den Heise News folgendes zu Lesen: Terahertz-Kamera sieht aus der Entfernung durch Kleidung. Dazu schreibt Nerdcore: “Es ist ja schon schlimm genug, dass überall die Kameras rumhängen und einen beim öffentlichen Rumgammeln beglotzen. Wenn ich mir nun vorstelle, dass dazu noch Kameras benutzt werden, die durch die Kleidung sehen, man ganze öffentliche Plätze quasi nackt macht, dann mag ich mir gar nicht vorstellen, was das für einen Impact auf das Verhalten der Menschen in der Öffentlichkeit hat.”
Nun, bei der Leistung, die die Kamera erbringen kann, sicherlich noch unvorstellbar, aber hätte denn jm an sowas vor 2 Jahren geglaubt? Nein! Genauso wenig wie wir heute an Sachen glauben wollen, die evt. in naher Zukunft über uns herfallen!
deswegen hier nochmal meine kleine Bilderserie zum Nachdenken, die dem Thema wie aufs Auge passt!
Lauschangriff im Jahre 2004
Kategorie: Stasi 2.0
Eine kleine Reise ins Jahr 2004:
Der Große Lauschangriff erhält eine neue gesetzliche Grundlage, nachdem das Bundesverfassungsgericht gefordert hatte, den Kernbereich privater Lebensgestaltung besser zur schützen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Bundeskabinett im September 2004 beschlossen.
Damals sollten die Betroffenen noch bei Abbruch der Abhöraktion nachträglich benachrichtigt werden!
technorati tags:Lauschangriff, überwachung, 2004, schutz
Medieninteresse an der Überwachungsdebatte wächst
Kategorie: Stasi 2.0
Das Interesse an der Überwachungsdebatte scheint bei den klassischen Medien in der letzten Zeit zu wachsen. Sendungen über die Gefahren und den zweifelhaften Nutzen häufen sich! So auch 3sats nano vom 26.06.2007. Ein schöner Beitrag zum Thema, aus dem ich einen Satz zitieren möchte:
Ein Polizist vor meinem Haus schützt mich vor Einbrechern, sieht aber, dass ich falsch geparkt habe!
das sollten wir nie ausser Acht lassen!
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Was, wenn doch etwas passiert?
Kategorie: Stasi 2.0

Was wenn doch mal ein Anschlag passiert? — Diese Frage stellt sich das letzte Blog vor der Autobahn in einem recht langem Artikel und bezeichnet es als “Mutter aller Fragen“.
Sicherlich ist es kein schöner Gedanke, dass doch mal was passieren kann. Doch Tatsache ist doch, dass weder die Online Überwachung, noch die Vorratsdatenspeicherung, noch die Videoüberwachung zur Terrorbekämpfung taugen! Aus Sicht der angeblichen Terroristen, die laut Europol bald aus den Trainee camps zurück nach Deutschland kommen macht es keinen Unterschied ob überwacht wird oder nicht.
Ganz gleich welchen Bereich des täglichen Lebens die Regierung überwacht (überwachen lässt), es wird immer einen anderen Bereich geben, der sich zur Planung und Koordinierung eines Anschlages eignen wird.
Sicherlich wird es Ihnen erschwert, doch ich möchte dennoch nicht in einem voll überwachtem Staat leben. Diese Angst sitzt tiefer als die vor Terror! Das betrifft mich, nein, uns alle! jeden Tag, Terror nur an einem Tag X, falls er kommen sollte. Und falls er kommt, kommt er! Egal ob mit oder ohne Überwachung!
Eins ist aber sicher, wenn etwas passiert, werden alle mit dem Zeigefinger auf uns zeigen — die die Pläne schlechtreden, wir verpönt und der Überwachungsstaat mit Applaus begrüßt werden. Keiner wird mehr verstehen wollen, dass die Maßnahmen Schäubles nicht zur Terrorbekämpfung beitragen!
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