Ist der Eintrag in Google Places für überregionale Online Shops der Tod?
Kategorie: ecommerce
Google Places ist für Lokales SEO ein Muss, gar keine Frage mehr. Niemand kommt mehr daran vorbei, wenn es auf die lokalen Suchergebnisse ankommt. Wie verhält sich allerdings eine überregional agierende Seite?
Ich stelle hiermit die Behauptung auf, dass ein überregionaler Shop stark an der organischen Position verliert, wenn dieser lokal bei Google Places eingetragen wird!
Ich habe dieses an drei Shops leider feststellen müssen. Der erste rankte im Sommer noch ziemlich gut (1-5). Dann kam Google Places. Etwa eine Woche nach dem Eintrag rutschte der Shop bei zwei wichtigen Keywords in den Keller und blieb dort. Ich dachte erst an eine Abstrafung, doch die Zugriffszahlen und die Keywordpositionierung bleiben konstant unten – also zumindest keine Warnung.
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Zalando vs. Mirapodo – wer ist Conversion-Champion?
Kategorie: Allgemein
- Mit kleinen, aber feinen Innovationen (360° Ansicht, Schuhkino, Dropdown) kann man entscheidende Punkte machen und Kunden begeistern
- Sortiment, Inhalte und Bildqualität müssen aber stimmen
- Ein bisschen zu viel Werbespalte und Blinken können den Gesamteindruck deutlich schmälern, tragen aber zum betriebswirtschaftlichen Erfolg nicht bei
- Wer viel Geld für TV-Werbung ausgibt, sollte sich des Medienbruchs bewusst werden und auf der Website eine Brücke bauen (sonst tut es der Wettbewerber)
- Schauen, was der Wettbewerber so macht und wie das auf Kunden wirkt ist eine sinnvolle Investition…
Abbruchkriterien beim Online-Einkauf
Kategorie: Allgemein
Fast jeder Internet-Einkäufer hat schon einmal einen Online-Kauf abgebrochen und seinen gefüllten Warenkorb an der virtuellen Kasse stehen gelassen. Die Ursachen dafür sind vielfältig – doch ein Grund wird ganz besonders häufig genannt: Die meisten Online-Einkäufe werden abgebrochen, wenn die gewünschte Zahlungsart im Online-Shop nicht angeboten wird.
Wie Sie mit einem magischen Wort die Aufmerksamkeit steigern und den Verkauf ankurbeln
Kategorie: Allgemein
Wer in einen besetzten Markt startet, sollte zeigen, warum er besser ist als alle anderen. Aber das genügt nicht. Wer das Video ansieht, mit dem der französische Schuhhändler Sarenza auf seinen Deutschlandstart vorbereitet, findet einen netten Film mit allerlei positiven Eigenschaften [...] Prüfen Sie deshalb, wie häufig Sie in Ihrem Versandgeschäft den Kauf als gute Entscheidung begründen
Wirkung von Rabattschildern an Preisauszeichnungen
Kategorie: ecommerce
"Neurowissenschaftler der Universitätsklinik Bonn konnten nachweisen, wie ein Rabatt-Schild auf das Gehirn wirken kann: Es unterdrückt bei einigen Menschen die Gehirnregionen, die normalerweise aktiv sind, wenn wir Preise und Leistungen vergleichen um eine Kaufentscheidung zu treffen. Es ist daher kein Wunder, dass eine Rabattschlacht nach der anderen ausgerufen wird. Die Forscher gehen allerdings davon aus, dass sich dieser Effekt mit der Zeit abstumpft."
via Schon mal mit Rabatt-Schildern experimentiert? » Marketing » Blog für den Onlinehandel.
Das im Beitrag erwähnte “Quarks & Co Wunder Wahrnehmung” PDF gibt es hier.
Installation eines Magento Shops
Kategorie: web-development
Die Shop Software xtcModified soll angeblich die beliebteste freie Shopsoftware sein. Nachdem ich aber bei der Installation von xtcModified am Rechtemanagement gescheitert bin — der Download bietet nur eine zip, die natürlich nur Dateien und Ordner mit den Userrechten des ausführenden Users erzeugt — habe ich mich dann doch für eine Magento Installation entschieden.
Der Vorteil liegt schon im ersten Schritt. Das Package kann mittels svn sehr einfach auf den Server geladen werden — Dazu muss svn auf dem Server installiert sein. Unter debian geht es mit
apt-get install subversion
am einfachsten.
Das Package kommt per svn in ein Verzeichnis der Versionsnummer (bspw. 1.4), so dass der Inhalt dieses Verzeichnis in den Web-Ordner eurer Domain verschoben werden muss. Dann müssen die Verzeichnisse app/etc, var und media beschreibbar gemacht werden. bspw:
chmod 777 app/etc var
chmod -R 777 media
Danach startet die Installation einfach durch Aufrufen der Startseite der domain — es sei denn die .htaccess verweigert den Zugriff. Ich habe sie für die Installation komplett ausgeschlossen (umbenannt) und werde mich später darum kümmern
Erster Punkt ist die Bestätigung der Lizenz. Dann meckerte Magento, dass ich cURL nicht installiert hätte. Wem es auch so ergeht installiert es unter debian mit
apt-get install curl php5-curl
und startet den apache neu.
Weiter gings mit der Eingabe der Konfiguration (SQL und Serverpfad) — hier unbedingt den Haken bei mod_rewrite setzen — und den persönlichen Daten. Das wars! Der Shop läuft danach!
Für eine ausführlichere Installationsanleitung gehts hier lang
Kundenbindung von Onlineshops vs. Versandmethoden
Kategorie: Internet
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Versand mit DPD, UPS und GLS an Privatkunden ist…
Ich finde immer wieder Onlineshops, die ausschließlich mit GLS oder DPD oder UPS versenden — auch an Privatkunden. Dabei ist es zum Einen mir und zum Anderen aus Kundenbindender Sicht total unverständlich!
Alle diese Versandunternehmen haben eins gemeinsam: sie sind eher auf die Geschäftliche Paketkommunikation ausgelegt. Welcher Privatkunde ist schon zwischen 10 und 18 Uhr permanent zu Hause um das Paket entgegenzunehmen? Bei nicht Antreffen besteht zudem kaum eine Möglichkeit das Paket an einer Station abzuholen.
Bei GLS kann man mit dem Fahrer immerhin einen Termin auf einem Parkplatz oder ähnl. vereinbaren, um dort das Paket entgegenzunehmen — fühlt sich dabei jedoch immer wie ein Dealer, der etwas verbotenes tut. Zudem werden nur 3 Zustellversuche unternommen und bei wiederholtem nicht Antreffen zurückgesandt.
Bei DHL hat man wenigstens die Wahl der Packstation oder des Post-Schalters, der das Paket immerhin bis zu einer Woche vor Ort hortet. Hermes bietet die Möglichkeit das Paket an einer nahen Paketstation abgeben zu lassen.
Denke an die Kunden, nicht an Dich!
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So bequem für den Verkäufer die Option auch ist, das Paket kostenlos vor Ort abholen zu lassen, denken die wenigsten anscheinend an den Kunden, der damit die A. Karte gezogen hat und teilweise große Umstände in Kauf nehmen muss, um an seine Bestellung zu kommen.
Viel Geld für SEO, wenig Gedanken um die CRO
Die Onlineshops kämpfen teilweise bitterhart um die Bestplätze bei den Preissuchmaschinen und dem besten Ranking bei Google. Geben Unmengen Geld für SEO und Conversionoptimierung aus und vergessen wohl eins der grundlegendsten Faktoren des guten Geschäfts: “der Kunde ist König”. Was bringt es mir tausende Neukunden zu gewinnen, wenn sie nicht wiederkommen? Und das werden sie nicht, wenn ihnen die Abholung ihrer bestellten Ware so viele Umstände bereitet hat.
Harte Conversionkiller
Den Kunden aus den Augen zu verlieren oder erst gar nicht aus seiner Sicht zu betrachten ist zudem ein wirklich harter Conversionkiller:
“Zu wenig Wissen über die Kunden: Bei der Befragung von Nutzern oder Kunden tauchen die größten Schwachstellen von Onlineshops meist direkt auf. Ein wenig Beschäftigung mit Kundensegmenten, ihren Werten, Wünschen und Erwartungen fördert meist ein unglaubliches Arsenal an Maßnahmen zur Optimierung der Konversionsrate.” [Shopbetreiber]
Dabei sollten die Shopbetreiber doch immer vor Augen haben, dass sie einer von tausenden sind und wenn sie dauerhaft Erfolg haben möchten, den Kunden dauerhaft an sich binden müssen.




