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Top oder Flop? Virale Kampagnen auf Messers Schneide

Kategorie: ecommerce

Top oder Flop virale kampagnenIn der aktuellen Radio4SEO Guerilla Show geht es um Tops und Flops aus dem viralen Video Marketing. Anscheinend hat sich Karl-Heinz Bode diese Show zu Herzen genommen und auch ein virales Video zusammengeklöppelt.

Top oder Flop?

Hier der angebliche Sinn dahinter: “Manchmal wächst einem alles über den Kopf. Die Arbeit, der Haushalt oder eben das Auto. Um wenigstens eine Sorge aus dem Weg zu räumen, haben sich Karl-Heinz Bode und sein Team darauf spezialisiert Fahrzeuge zu verkleinern – in der ‘Small Your Car Garage‘.”

Irgendwie lässt mich aber die Vermutung nicht los, dass dieses Video gerade aufgrund derartig schlechter Performance Views generieren soll. Doch seht selbst:
»»» Video ansehen und staunen, schmunzeln und oder Kopf schütteln «««

Top oder Flop, ein Wort kann entscheidend sein

Kategorie: ecommerce

marketing strategie

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Ich habe neulich auf WDR5 “Neugier genügt” ein interessantes Beispiel gehört. Eine Psychologin hat in Frankreich an einer Uni eine Praxis eröffnet und wollte damit den Studenten helfen Stress abzubauen und gelassener zu werden.

Ihr erster Slogan war: “Stress abbauen durch Entspannungsübungen” – dieser scheiterte kläglich, da die Studenten kein Interesse an Entspannung hatten. Sie argumentierten, dass sie keine Zeit haben, sich zu entspannen. Sie müssen die gesamte Zeit ihr vollstes geben. Ihre Praxis blieb leer.

Ihr zweiter Slogan hieß dann einfach: “Kurse zum Stressabbau” – das Wort Entspannung hat sie aus dem gesamten Prozess komplett gestrichen. Dieser Slogan schlug ein, wie ein Bombe und die Dame kann sich kaum noch vor Studenten retten. Die Kurse sind voll und die Studenten gelassener.

Was ist passiert? Die Psychologin hat verstanden, was ihre Zielgruppe nicht will und verkauft die gleiche Leistung nun unter einem Namen, der einfach verschleiert auf welche Weise der Stressabbau funktioniert. Der “Kunde” bekommt das gleiche Rezept, wird jedoch gezielt an seinen Ängsten vorbeigeführt.

Ein und die selbe Tätigkeit kann auf verschiedenste Arten beschrieben werden. Eine Beschreibung kann dabei zum absoluten Kracher werden, eine andere zum totalen Flop. Nichts ist also wichtiger, als seine Kundschaft (Zielgruppe) so gut wie möglich kennenzulernen um einen Blick von der gleichen Perspektive auf das Produkt zu werfen.

Ist der gewählte Name bei Twitter entscheidend?

Kategorie: Internet


Oder wie lässt es sich anders erklären, dass ein “ProximateSEO” 135 Follower hat, ohne einen einzigen Tweet in der Timeline zu haben?

Ist es die Marke, die “er” vertritt, ist es die Webseite, die dahinter steht? Beides würde ich verneinen. Auf der Webseite werden SEO Tools angepriesen, auf die — wenn überhaupt — erst nach Login Zugriff gewährt wird. Alles schaut sogar nach eine Catch-Seite aus — wohingegen das Blog auf den ersten Blick doch reichlich gefüllt ist und sich tatsächlich mit SEO beschäftigt. Auf den zweiten Blick ist es aber eher spärlich mit wirklichen Informationen bespickt und schmückt die Palette der SEO Begriffe mit feinen Texten aus. Google scheint die Seite auch noch nicht so gern zu haben und liefert nur 2 Seiten Ergebnisse aus — doch woher dann die Follower? Liegt es wirklich nur am Namen und einer gewissen Erwartung hinter dem Namen, oder betreibt hier jemand einfach nur eine ausgetüftelte Kampagne?

Internetdays #3

Kategorie: Internet, SEO, web-development

Insgesamt sind die Internetdays eine wirklich nette Veranstaltungsreihe, die Internet-Marketing unerfahrenen Entscheidern aus dem Mittelstand doch recht viele Tips und Kniffs mit auf den Weg gibt. Es ist bei einem kostenlosen Angebot — in dem sogar “On Mass” Kaffe und ein Mittagsbuffet enthalten ist (belegte Brötchen) — natürlich auch ein wenig werbend. Die vorgestellten Möglichkeiten und Leistungen können natürlich am besten von den teilnehmenden Unternehmen abgewickelt werden ;) — keine Frage.

Thematisch war das Spektrum der ID3 doch recht weit gestreut und bot sogar mir — einem eMarketing Interessierten — einige kleine Details, von denen ich vorher noch nicht gelesen oder gehört habe. Eigentlich Interessant, da es sich u.A. auch um sowas triviales, wie die Platzierung des eigenen Unternehmens in Google Maps handelte.


Ferner war für mich eine der besten Aussagen gefallen, dass im Internet der Bedarf nicht mehr geweckt, sondern nur ausreichend gedeckt werden muss. Sicherlich ist diese Aussage aus SEO Sicht streitbar, aber sie unterstreicht genau meinen Eindruck über deutsche mittelständische Unternehmen, die das “Advertising” mit Mitteln der Sozial Networks oft sehr falsch angehen.

Dieser Eindruck entstand bei mir nicht aus dem bloßen Gefühl, sondern aus einer Beobachtung heraus, wie Werbebotschaften der deutschen “eCommercer” in Blogs (Kommentare — ich meine keinen direkten SPAM), auf Facebook und insbesondere auf Twitter (via Magpie) aussehen. Virale Werbung ist zwar in aller Munde, wird aber von einem doch recht großem Stückchen vom Kuchen des deutschen eCommerce absolut falsch angewandt. Viel zu groß sind die Ähnlichkeiten zu der klassischen Werbung, bei der eben die Bedarfsweckung an vorderster Stelle steht. Im Internet hingegen, sucht der “Googler” bereits nach einem Produkt oder Dienstleistung, er muss nicht mehr darauf Aufmerksam gemacht werden — wogegen ein Prospekt oder eine Werbebotschaft im Printmedium die Blicke auf sich ziehen muss.

Der Surfer hingegen möchte über sein gesuchtes Produkt möglichst gut informiert werden. Canon — sei nur ein völlig freies Beispiel — verkauft seine Produkte so gut, nicht weil die Canon.de Webseite diese so gut anpreist und durch Ihre werbenden Taktiken besonders im Auge des Käufers glänzt, sondern weil die User, die bereits ein Canon Produkt erworben haben zahlreich in diversen Portalen ihre meist positive Meinung zu den Produkten äußern und es Massenweise ausführliche Berichte zu allen Produkten im Netz existieren. Canon hat die Marke im Web also gar nicht mehr selbst im Griff, die User haben es. Canon steuert das Ganze nur noch mit vielen vorbildhaften Aktionen, wie bspw. einer vorzeitigen Veröffentlichung der neuesten Produkte für einen immer wieder wechselnden Kreis der “Vor-Berichterstatter” im Netz. Umfassende Informationen zum Produkt sind hier also auch vor der offiziellen Veröffentlichung vorhanden und kräftigen das Interesse der potentiellen Käufer bereits vor dem Kauf. Die Devise heißt dabei “Mediengerechtes Marketing”, was soviel bedeutet, dass jedes Medium unbedingt einer eigenen Marketingstrategie bedarf — soviel habe ich hier gelernt.

Magpie — Twitter Advertising

Kategorie: Featured, Headline, Internet

twitterMagpie ist seit geraumer Zeit in aller (Twitter-) Munde und verspricht ein Produkt oder eine Marke im Twitterspace auf eine »natürliche« Weise ins Gespräch zu bringen.

Marketing mit Magpie ist nachhaltiger als herkömmliche Online-Werbung. Mit einer Kampagne bei uns wird Ihr Produkt im Social Network Twitter auf natürliche Weise zum Gesprächsthema.
Magpie bietet eine einzigartige Plattform, über die Ihre Botschaft zielgruppenoptimiert, kontext-relevant und kontrolliert in diesem Sozialen Medium platziert werden kann. Im Gegensatz zu herkömmlicher Social Media Optimization (SMO) identifiziert Magpie gezielt für Ihre Marke relevante Multiplikatoren und aktiviert diese für Ihre Kampagne.
Der Advertiser erstellt eine Kampagne mit Botschaft und Stichworten. Magpie findet passende Twitterer auf Grundlage ihrer Gesprächsthemen. Die Botschaft wird bei diesen Twitterern als Tweet veröffentlicht.


Wie zu erwarten war, passte der Tweet natürlich überhaupt nicht in den Themenfluss und war eindeutig als Werbung erkennbar. Die Texte sind ganz klar als Werbeslogans zu identifizieren! Von natürlicher Weise kann hier also überhaupt keine Rede sein!

Vielleicht sind jedoch nicht das Netzwerk und die dahinter liegenden Algorithmen daran Schuld, sondern die deutschen Advertiser selbst, die ja den Slogan selbst generieren — die deutsche TV Werbung ist ja auch die langweiligste und vor allem die offensichtlichste…. Zudem lässt sich die als Werbung eindeutige Markierung der magpie tweets mit einem vor- oder nachgestelltem Term (in Deutschland) nicht ausschalten. Es ist jedoch hierzulande Pflicht, Werbung als solche markieren zu müssen.

Die Beispiele, bzw. die top tweets der englischen Advertiser lassen sich da schon eher im Fluss der jeweiligen Twitterer lesen.

UPDATE:
Schaltet man die automatische Annehmen neuer magpie tweets auf manuell um, lassen sich anscheinend die generierten Tweets vor der Freigabe umschreiben, so dass die Magpie-Tweets natürlicher klingen.

Ich werde es noch eine Weile testen und ggf. über neue Erkenntnisse schreiben. Allerdings vermute ich mal, dass magpie in Deutschland keinen Erfolg haben wird. Zumindest nicht im Sinne der natürlichen aber »viralen« Platzierung von Werbung. Meine Follower beschwerten sich übrigens bereits nach dem zweiten magpie tweet.

dos and donts fürs virale Marketing

Kategorie: Internet, SEO

Virales Marketing & Recht – Dos and Donts für rechtssichere Werbung:

Dieses Blog sollte jeder Blogger / SEM im Feed haben


Virales Marketing – Definition

Kategorie: Zitat des Tages

Nette Umschreibung des viralen Marketings:
“Werbung kann so einfach sein. Um für den Reifenreparaturservice eines bekannten Pneu-Herstellers zu werben, befestigt ein Mann auf einem Parkplatz kleine Plakate an den Reifen der Autos – mit Hammer, Nagel und durchschlagendem Erfolg.” [spiegel online]


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