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miZine auf Google+

Kategorie: Internet

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miZine ist jetzt auch auf Google+ zu finden. Auf +miZine bekommt Ihr noch mehr Interessantes zu lesen. Alles, was nicht in einen eigenen Beitrag passt oder von anderen schon gut zusammengetragen wurde. Wer also von Mac, eCommerce, SEO, Internet, Gadgets und WordPress Themen noch nicht genug hat, sollte miZine auf jeden Fall in seinen Circle aufnehmen. Ich freu mich drauf!

Wie viel Anonymität braucht das Internet?

Kategorie: Aus dem Leben..., Internet

wer nichts zu verbergen hatFür die einen dient anonyme Internetnutzung vornehmlich kriminellen Zielen, für andere ist sie obligatorischer Selbstschutz gegen allgegenwärtige Datensammler im Netz. [...] Nahezu jeder Deutsche hat Verständnis dafür, dass sich chinesische Dissidenten staatlicher Überwachung und Zensur entziehen wollen, wenn Sie über das Internet kommunizieren. Unser Rechtsstaat hingegen verschleppt und foltert seine Systemkritiker nicht. [...] Innenminister Hans-Peter Friedrich argumentiert, politisch motivierte Täter wie der Massenmörder in Norwegen fänden vor allem im Internet jede Menge radikalisierter, undifferenzierter Thesen unbekannter Herkunft. Es ist verständlich, dass ein Politiker die Möglichkeit vermisst, solche Inhalte zu indizieren.” [c't Anonym im Internet]

Das Internet ist kein Rechtsfreier Raum, aber

Wer nichts zu verbergen hat, hat schon alles verloren

In meinen Augen dürfe das Internet den gleichen Gesetzen folgen wie unser richtiges Leben auch! Es ist eben kein Rechtsfreier Raum – warum auch? Doch im richtigen Leben hat jedes Individuum auch das Recht auf seine Privatsphäre, auf ein Anonymes handeln – bis zum Zeitpunkt, an dem die Personalien rechtlich festgestellt werden müssen (bspw. bei einer Polizeikontrolle). Die Forderung nach einer eindeutig identifizierbaren Spur eines jeden Internet Surfers und damit einem absoluten “Vermummungsverbot im internet” schließe aber diese Anonymität vollkommen aus.
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Anonym Surfen

Kategorie: Internet

Anonym Surfen

Anonym Surfen

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe aus denen der Wunsch entsteht Anonym Surfen zu wollen. Anonymes Surfen erlaubt beispielsweise bei der aktuellen Debatte um den Datenschutz sich ganz einfach den Algorithmen von Facebook, Google und Co. entziehen zu können. Anonymes Surfen über mehrere Instanzen hinweg verschleiert zuverlässig die Relevanz von Cookies und den ganzen Tracking Mechanismen.

Im Internet weiß niemand, dass Du ein Hund bistEs gab mal früher das schöne Bild “Im Internet weiß niemand, dass Du ein Hund bist”. Diese Aussage lässt sich heute leider nicht mehr auf das Internet übertragen. Überall lauern Algorithmen, die uns, die Surfer ausmessen, tracken und unsere Vorlieben sammeln. Wie viel Anonymität braucht das Internet wirklich? In Deutschland spitzt sich zudem die Debatte um die Vorratsdatenspeicherung zu. Um so weniger kann ich dann eigentlich die Kurve der Suchanfragen zum Keyword “Anonym Surfen” verstehen.

Sei es drum. Ich möchte hier ein paar Dienste aufschlüsseln, die ich für die Zwecke des “Anonym Surfen” bisher für gut befunden habe.
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Google Analytics Opt-Out Plugin

Kategorie: Internet

Seit gestern Abend gibt es das einerseits erlösende und anderseits gefürchtete Google Analytics Opt-Out Plugin. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den ga Tracking Code so abzuändern, dass keine vollständigen IP’s mehr an google weitergeleitet werden. Dazu bekommt der ga code eine zusätzliche Funktion verabreicht (eine zusätzliche Zeile muss zugefügt werden):

_gat._anonymizeIp();

Tell Google Analytics to anonymize the information sent by the tracker objects by removing the last octet of the IP address prior to its storage. Note that this will slightly reduce the accuracy of geographic reporting.” [here i am from]

genauergesagt musst Du in Deinem asynchronem Analytics Code folgendes:

...
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXX-X']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
...

durch diese Zeile ergänzen:

...
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXX-X']);
_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
...

Hier wird gezeigt, wie es mit dem “traditionellen Code” funktioniert

Die Kürzung des letzten Octets bleibt jedoch rechtlich gesehen fraglich, da die Rechtsprechung nicht nur die IP Speicherung oder Verarbeitung sondern auch eine “wie auch immer eingeleitete” Geolokalisierung untersagt! Und das Abschneiden der letzten drei (dezimalen) Zahlen (oder der letzten 8 Bits) führt eben nicht zu einem totalen Geo-Bezug-Verlust ….

“Die Analyse des Nutzungsverhaltens unter Verwendung vollständiger IP-Adressen (einschließlich einer Geolokalisierung) ist aufgrund der Personenbeziehbarkeit dieser Daten daher nur mit bewusster, eindeutiger Einwilligung zulässig. Liegt eine solche Einwilligung nicht vor, ist die IP-Adresse vor jeglicher Auswertung so zu kürzen, dass eine Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen ist.“ [Trustedshops Handbuch]

Alle Shopbetreiber, die Google Analytics einsetzen, sollten dennoch schleunigst Ihre Datenschutzerklärung und Tracking Code anpassen, damit wenigstens diese doch nützliche Funktion zumindest mal weniger abmahngefährdet wird. Der Zusatz könnte vielleicht wie folgt lauten:

Wir verwenden ein optionales JavaScript von Google, dass nur gekürzte IP Adressen an Google weitergibt. Damit kann Google Sie nicht eindeutig identifizieren. Sie haben zudem die Wahl durch ein sogenanntes Opt-Out Plug-In, welches Sie sich in Ihren Browser installieren können, sich von der Messung von Google Analytics gänzlich auszuschließen. Dieses Plug-In gibt es zum Download hier: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout

Wer jetzt fürchtet, dass Millionen von Usern sich das Plugin installieren werden und die Analyse sich damit erübrigt, sollte auf eine alte Weisheit der Börsenfreunde hören – “The trend is your friend!

Internetdays #3

Kategorie: Internet, SEO, web-development

Insgesamt sind die Internetdays eine wirklich nette Veranstaltungsreihe, die Internet-Marketing unerfahrenen Entscheidern aus dem Mittelstand doch recht viele Tips und Kniffs mit auf den Weg gibt. Es ist bei einem kostenlosen Angebot — in dem sogar “On Mass” Kaffe und ein Mittagsbuffet enthalten ist (belegte Brötchen) — natürlich auch ein wenig werbend. Die vorgestellten Möglichkeiten und Leistungen können natürlich am besten von den teilnehmenden Unternehmen abgewickelt werden ;) — keine Frage.

Thematisch war das Spektrum der ID3 doch recht weit gestreut und bot sogar mir — einem eMarketing Interessierten — einige kleine Details, von denen ich vorher noch nicht gelesen oder gehört habe. Eigentlich Interessant, da es sich u.A. auch um sowas triviales, wie die Platzierung des eigenen Unternehmens in Google Maps handelte.


Ferner war für mich eine der besten Aussagen gefallen, dass im Internet der Bedarf nicht mehr geweckt, sondern nur ausreichend gedeckt werden muss. Sicherlich ist diese Aussage aus SEO Sicht streitbar, aber sie unterstreicht genau meinen Eindruck über deutsche mittelständische Unternehmen, die das “Advertising” mit Mitteln der Sozial Networks oft sehr falsch angehen.

Dieser Eindruck entstand bei mir nicht aus dem bloßen Gefühl, sondern aus einer Beobachtung heraus, wie Werbebotschaften der deutschen “eCommercer” in Blogs (Kommentare — ich meine keinen direkten SPAM), auf Facebook und insbesondere auf Twitter (via Magpie) aussehen. Virale Werbung ist zwar in aller Munde, wird aber von einem doch recht großem Stückchen vom Kuchen des deutschen eCommerce absolut falsch angewandt. Viel zu groß sind die Ähnlichkeiten zu der klassischen Werbung, bei der eben die Bedarfsweckung an vorderster Stelle steht. Im Internet hingegen, sucht der “Googler” bereits nach einem Produkt oder Dienstleistung, er muss nicht mehr darauf Aufmerksam gemacht werden — wogegen ein Prospekt oder eine Werbebotschaft im Printmedium die Blicke auf sich ziehen muss.

Der Surfer hingegen möchte über sein gesuchtes Produkt möglichst gut informiert werden. Canon — sei nur ein völlig freies Beispiel — verkauft seine Produkte so gut, nicht weil die Canon.de Webseite diese so gut anpreist und durch Ihre werbenden Taktiken besonders im Auge des Käufers glänzt, sondern weil die User, die bereits ein Canon Produkt erworben haben zahlreich in diversen Portalen ihre meist positive Meinung zu den Produkten äußern und es Massenweise ausführliche Berichte zu allen Produkten im Netz existieren. Canon hat die Marke im Web also gar nicht mehr selbst im Griff, die User haben es. Canon steuert das Ganze nur noch mit vielen vorbildhaften Aktionen, wie bspw. einer vorzeitigen Veröffentlichung der neuesten Produkte für einen immer wieder wechselnden Kreis der “Vor-Berichterstatter” im Netz. Umfassende Informationen zum Produkt sind hier also auch vor der offiziellen Veröffentlichung vorhanden und kräftigen das Interesse der potentiellen Käufer bereits vor dem Kauf. Die Devise heißt dabei “Mediengerechtes Marketing”, was soviel bedeutet, dass jedes Medium unbedingt einer eigenen Marketingstrategie bedarf — soviel habe ich hier gelernt.

O2 Palm Pre Nutzer aufgepasst — Daten Roaming im Ausland

Kategorie: Aus dem Leben..., Internet

Das Palm Pre ist ja bekanntlich Internethungrig und verbindet sich ständig mit dem Netz um die Daten zu synchronisieren. Jetzt habe ich gerade von der O2 Hotline erfahren, dass im Ausland keine Möglichkeit besteht, die 0,07€/10kB + Einwahlkosten zu umgehen! Allerdings wird der Betrag pro Tag und Land auf 15€ begrenzt**. Das sind bei einer Woche Aufenthalt max. 105€ — Wer sich also mit dem Palm Pre über die Grenze bewegt staunt möglicherweise am Ende des Monats dumm auf seine Rechnung :(

Die Dame versicherte mir, dass es wirklich absolut keine Optionen gäbe, die Internet Pakete S/M/L “aufzubohren”, so dass sie auch im Ausland gälten.

EDIT: so, das Internet und die gelobten Foren machen wieder einen schlauer – leider nicht die Hotline:

Vertragskunden von o2, T-Mobile, Vodafone und E-Plus können das Palm Pre ohne besondere Einschränkungen im Ausland benutzen. Damit nicht unbemerkt Kosten entstehen, ist die Option »Datenroaming« in den telefoneinstellungen zu deaktivieren. Wenn ihr auch im Ausland Datendienste wie E-Mail, Web-Surfen etc. nutzen möchtet, müsst ihr in den Telefoneinstellungen die Option »Datenroaming« wieder aktivieren. [handy-faq]


phoneprefs_2009-27-11_135027EDIT2: Ich sehe gerade, dass seit WebOS1.3.1 sich in den Telefoneinstellungen die Datennutzung komplett abschalten lässt – auch in Deutschland!

Mein erstes Internet Erlebnis

Kategorie: Aus dem Leben...

Nur so nebenbei: Habe heute Nacht von meinen ersten “Internet-Erfahrungen” geträumt – Packet Radio im CB-Funk. Seit es 1994 im CB-Funk erlaubt wurde, wuchs explosionsartig eine Art Internet über Funk und bot schon damals diverse Chats, Foren und Terminaldienste. Ich hatte zudem das Glück viele Digipeater in meiner Umgebung zu haben, so dass die begrenzte Reichweite des CB-Funks eigentlich kein all zu großes Problem darstellte. Mit 1200Bps war das Ganze aber nicht sonderlich schnell aber dennoch unheimlich interessant! Als dann schließlich das Internet für “Jedermann bezahlbar” (AOL Cds) wurde, löste es mit der Vielfalt das Packet Radion und sogar meine CB-Funk Aktivitäten komplett ab.


Google SMS

Kategorie: Aus dem Leben..., Internet

Dr. Brigitte Zypries findet “Google SMS” gar nicht gut. Was das sein soll, kann sie allerdings auch nicht so genau sagen. Oh. Mein. Gott. Und diese Leute entscheiden, was wir wann wie im Internet sehen dürfen? Na dann gute Nacht…[Upload]

Aldi: Kampfansage an den Fonic UMTS Mobile Mobile Stick

Kategorie: gadgets, Internet

screenshot-1 Fonic hat ja Ende Mai die Preise für den Surf-Stick gesenkt. Damit kostet der Stick 79€ und der Tag (24h) Surfen 2,50€

Medion geht nun einen Schritt weiter. Der Medion Webstick S4011 kostet gerade mal 59€ (ohne SIM-LOCK) und 24h surfen nur 1,99€. Eine einmonatige (30Tage) Prepaid-Flatrate kostet 14,99€. Ab 5GB wird auf GPRS gedrosselt. Die Verbindung erfolgt über das E-Plus Netz.


Surfen mit Pennymobil
Mobil surfen mit Fonic
Speed-Test für Surf-Sticks
Tschibo Webstick mit O2 und Monatsflat
Medion Webstick von Aldi

Ist das Internet nur ein “Spielzimmer”?

Kategorie: Zitat des Tages

“Meine Tochter bekam zu ihrem Geburtstag ein Computerspiel namens >The Playroom< geschenkt, das zu den populären Softwareprogrammen für Kinder im Vorschulalter gehört. Wenn man um Hilfe bittet, erscheint eine Anweisung von der Länge eines Satzes: >Beweg der Cursor zu einem beliebigen Objekt, klick drauf, erkunde alles — und viel Spaß dabei<. In der selben Woche, in der meine Tochter lernte The Playroom zu klicken, führte mich ein Kollege in die Benutzung des World Wide Web ein, eines Cyberkonstrukts, das Texte, Grafiken, Bild- und Toninformationen in Computern weltweit miteinander verknüpft. Die Anweisungen waren fast identisch mit denen, die ich meiner Tochter vorgelesen hatte: >Bewegen Sie den Cursor zu einem unterstrichenen Wort oder Ausdruck, klicken Sie drauf, explorieren Sie — und viel Spaß dabei<” [Sherry Turkle, Leben im Netz, 1995]


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Viktor Dite Mizine on Twitter Viktor Dite on Google+