Wie Sie mit einem magischen Wort die Aufmerksamkeit steigern und den Verkauf ankurbeln
Kategorie: Allgemein
Wer in einen besetzten Markt startet, sollte zeigen, warum er besser ist als alle anderen. Aber das genügt nicht. Wer das Video ansieht, mit dem der französische Schuhhändler Sarenza auf seinen Deutschlandstart vorbereitet, findet einen netten Film mit allerlei positiven Eigenschaften [...] Prüfen Sie deshalb, wie häufig Sie in Ihrem Versandgeschäft den Kauf als gute Entscheidung begründen
Trusted-Shops-Siegel ein Reinfall?
Kategorie: Allgemein
Trusted-Shops-Siegel ein Reinfall + Gütesiegel hat nicht den erhofften Effekt.
Bei dieser Auswertung werden alle anderen Leistungen des Gesamtpakets “Trusted Shop Siegel” anscheinend gern vergessen!
Die Vertrauensgewinnung findet nicht nur mit der Abbildung des Siegels statt. Vielmehr ist es, dass der Kunde darauf vertrauen kann, dass die AGB, Wiederrufbelehrung und Machenschaften des Shops keine versteckten “Fallen” enthalten. Insbesondere, wenn bei hochpreisigen Shops den Zahlungsmöglichkeiten relativ wenig Alternativen zur Vorkasse bestehen.
Allein durch das Zertifizierungsverfahren verändert sich der Shop dermaßen, dass ein automatischer Vertrauensgewinn (bei Neukunden) entsteht – Sei es durch präzisere Texte, der Darstellung wichtiger Elemente im Sichtfeld des Kunden, keine Versteckspiele mit Versandkosten und -dauer, etc.
Ich halte, den Effekt an einem Shop zu messen, der sowieso alle Kriterien von Trusted Shops im vorhinein unterstützt hätte, unter diesen Maßstäben für Gegenstandslos.
Wirkung von Rabattschildern an Preisauszeichnungen
Kategorie: ecommerce
"Neurowissenschaftler der Universitätsklinik Bonn konnten nachweisen, wie ein Rabatt-Schild auf das Gehirn wirken kann: Es unterdrückt bei einigen Menschen die Gehirnregionen, die normalerweise aktiv sind, wenn wir Preise und Leistungen vergleichen um eine Kaufentscheidung zu treffen. Es ist daher kein Wunder, dass eine Rabattschlacht nach der anderen ausgerufen wird. Die Forscher gehen allerdings davon aus, dass sich dieser Effekt mit der Zeit abstumpft."
via Schon mal mit Rabatt-Schildern experimentiert? » Marketing » Blog für den Onlinehandel.
Das im Beitrag erwähnte “Quarks & Co Wunder Wahrnehmung” PDF gibt es hier.
Vom Kick des Kaufens und dem Schmerz des Bezahlens » Marketing » Blog für den Onlinehandel
Kategorie: web-development
“[...] warum Kunden im Checkout so überaus empfindlich sind: Sie empfinden den Vorgang generell schon als ’schmerzhaft’! Diese ‘Grundhaltung’ im Gehirn sorgt dann dafür, dass jede winzigste Unbequemlichkeit gleich doppelt nervig empfunden wird. Shopbetreiber müssen also bei der Gestaltung des Checkouts nicht nur ‘gute Lösungen’ schaffen, sie müssen Lösungen schaffen, die gegen den unbewussten ‘Schmerz’ ankommen – oder/und dafür sorgen, dass die besonders positiven Eigenschaften der Produkte im Warenkorb auch während des Checkouts noch weiterwirken können.”
via Vom Kick des Kaufens und dem Schmerz des Bezahlens » Marketing » Blog für den Onlinehandel.
Google Analytics Opt-Out Plugin
Kategorie: Internet
Seit gestern Abend gibt es das einerseits erlösende und anderseits gefürchtete Google Analytics Opt-Out Plugin. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den ga Tracking Code so abzuändern, dass keine vollständigen IP’s mehr an google weitergeleitet werden. Dazu bekommt der ga code eine zusätzliche Funktion verabreicht (eine zusätzliche Zeile muss zugefügt werden):
_gat._anonymizeIp();
“Tell Google Analytics to anonymize the information sent by the tracker objects by removing the last octet of the IP address prior to its storage. Note that this will slightly reduce the accuracy of geographic reporting.” [here i am from]
genauergesagt musst Du in Deinem asynchronem Analytics Code folgendes:
...
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXX-X']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
...
durch diese Zeile ergänzen:
...
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXX-X']);
_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
...
Hier wird gezeigt, wie es mit dem “traditionellen Code” funktioniert
Die Kürzung des letzten Octets bleibt jedoch rechtlich gesehen fraglich, da die Rechtsprechung nicht nur die IP Speicherung oder Verarbeitung sondern auch eine “wie auch immer eingeleitete” Geolokalisierung untersagt! Und das Abschneiden der letzten drei (dezimalen) Zahlen (oder der letzten 8 Bits) führt eben nicht zu einem totalen Geo-Bezug-Verlust ….
“Die Analyse des Nutzungsverhaltens unter Verwendung vollständiger IP-Adressen (einschließlich einer Geolokalisierung) ist aufgrund der Personenbeziehbarkeit dieser Daten daher nur mit bewusster, eindeutiger Einwilligung zulässig. Liegt eine solche Einwilligung nicht vor, ist die IP-Adresse vor jeglicher Auswertung so zu kürzen, dass eine Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen ist.“ [Trustedshops Handbuch]
Alle Shopbetreiber, die Google Analytics einsetzen, sollten dennoch schleunigst Ihre Datenschutzerklärung und Tracking Code anpassen, damit wenigstens diese doch nützliche Funktion zumindest mal weniger abmahngefährdet wird. Der Zusatz könnte vielleicht wie folgt lauten:
Wir verwenden ein optionales JavaScript von Google, dass nur gekürzte IP Adressen an Google weitergibt. Damit kann Google Sie nicht eindeutig identifizieren. Sie haben zudem die Wahl durch ein sogenanntes Opt-Out Plug-In, welches Sie sich in Ihren Browser installieren können, sich von der Messung von Google Analytics gänzlich auszuschließen. Dieses Plug-In gibt es zum Download hier: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout
Wer jetzt fürchtet, dass Millionen von Usern sich das Plugin installieren werden und die Analyse sich damit erübrigt, sollte auf eine alte Weisheit der Börsenfreunde hören – “The trend is your friend!“
Internetdays #3
Kategorie: Internet, SEO, web-development
Insgesamt sind die Internetdays eine wirklich nette Veranstaltungsreihe, die Internet-Marketing unerfahrenen Entscheidern aus dem Mittelstand doch recht viele Tips und Kniffs mit auf den Weg gibt. Es ist bei einem kostenlosen Angebot — in dem sogar “On Mass” Kaffe und ein Mittagsbuffet enthalten ist (belegte Brötchen) — natürlich auch ein wenig werbend. Die vorgestellten Möglichkeiten und Leistungen können natürlich am besten von den teilnehmenden Unternehmen abgewickelt werden ;) — keine Frage.
Thematisch war das Spektrum der ID3 doch recht weit gestreut und bot sogar mir — einem eMarketing Interessierten — einige kleine Details, von denen ich vorher noch nicht gelesen oder gehört habe. Eigentlich Interessant, da es sich u.A. auch um sowas triviales, wie die Platzierung des eigenen Unternehmens in Google Maps handelte.
Ferner war für mich eine der besten Aussagen gefallen, dass im Internet der Bedarf nicht mehr geweckt, sondern nur ausreichend gedeckt werden muss. Sicherlich ist diese Aussage aus SEO Sicht streitbar, aber sie unterstreicht genau meinen Eindruck über deutsche mittelständische Unternehmen, die das “Advertising” mit Mitteln der Sozial Networks oft sehr falsch angehen.
Dieser Eindruck entstand bei mir nicht aus dem bloßen Gefühl, sondern aus einer Beobachtung heraus, wie Werbebotschaften der deutschen “eCommercer” in Blogs (Kommentare — ich meine keinen direkten SPAM), auf Facebook und insbesondere auf Twitter (via Magpie) aussehen. Virale Werbung ist zwar in aller Munde, wird aber von einem doch recht großem Stückchen vom Kuchen des deutschen eCommerce absolut falsch angewandt. Viel zu groß sind die Ähnlichkeiten zu der klassischen Werbung, bei der eben die Bedarfsweckung an vorderster Stelle steht. Im Internet hingegen, sucht der “Googler” bereits nach einem Produkt oder Dienstleistung, er muss nicht mehr darauf Aufmerksam gemacht werden — wogegen ein Prospekt oder eine Werbebotschaft im Printmedium die Blicke auf sich ziehen muss.
Der Surfer hingegen möchte über sein gesuchtes Produkt möglichst gut informiert werden. Canon — sei nur ein völlig freies Beispiel — verkauft seine Produkte so gut, nicht weil die Canon.de Webseite diese so gut anpreist und durch Ihre werbenden Taktiken besonders im Auge des Käufers glänzt, sondern weil die User, die bereits ein Canon Produkt erworben haben zahlreich in diversen Portalen ihre meist positive Meinung zu den Produkten äußern und es Massenweise ausführliche Berichte zu allen Produkten im Netz existieren. Canon hat die Marke im Web also gar nicht mehr selbst im Griff, die User haben es. Canon steuert das Ganze nur noch mit vielen vorbildhaften Aktionen, wie bspw. einer vorzeitigen Veröffentlichung der neuesten Produkte für einen immer wieder wechselnden Kreis der “Vor-Berichterstatter” im Netz. Umfassende Informationen zum Produkt sind hier also auch vor der offiziellen Veröffentlichung vorhanden und kräftigen das Interesse der potentiellen Käufer bereits vor dem Kauf. Die Devise heißt dabei “Mediengerechtes Marketing”, was soviel bedeutet, dass jedes Medium unbedingt einer eigenen Marketingstrategie bedarf — soviel habe ich hier gelernt.
Kundenbindung von Onlineshops vs. Versandmethoden
Kategorie: Internet
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Versand mit DPD, UPS und GLS an Privatkunden ist…
Ich finde immer wieder Onlineshops, die ausschließlich mit GLS oder DPD oder UPS versenden — auch an Privatkunden. Dabei ist es zum Einen mir und zum Anderen aus Kundenbindender Sicht total unverständlich!
Alle diese Versandunternehmen haben eins gemeinsam: sie sind eher auf die Geschäftliche Paketkommunikation ausgelegt. Welcher Privatkunde ist schon zwischen 10 und 18 Uhr permanent zu Hause um das Paket entgegenzunehmen? Bei nicht Antreffen besteht zudem kaum eine Möglichkeit das Paket an einer Station abzuholen.
Bei GLS kann man mit dem Fahrer immerhin einen Termin auf einem Parkplatz oder ähnl. vereinbaren, um dort das Paket entgegenzunehmen — fühlt sich dabei jedoch immer wie ein Dealer, der etwas verbotenes tut. Zudem werden nur 3 Zustellversuche unternommen und bei wiederholtem nicht Antreffen zurückgesandt.
Bei DHL hat man wenigstens die Wahl der Packstation oder des Post-Schalters, der das Paket immerhin bis zu einer Woche vor Ort hortet. Hermes bietet die Möglichkeit das Paket an einer nahen Paketstation abgeben zu lassen.
Denke an die Kunden, nicht an Dich!
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So bequem für den Verkäufer die Option auch ist, das Paket kostenlos vor Ort abholen zu lassen, denken die wenigsten anscheinend an den Kunden, der damit die A. Karte gezogen hat und teilweise große Umstände in Kauf nehmen muss, um an seine Bestellung zu kommen.
Viel Geld für SEO, wenig Gedanken um die CRO
Die Onlineshops kämpfen teilweise bitterhart um die Bestplätze bei den Preissuchmaschinen und dem besten Ranking bei Google. Geben Unmengen Geld für SEO und Conversionoptimierung aus und vergessen wohl eins der grundlegendsten Faktoren des guten Geschäfts: “der Kunde ist König”. Was bringt es mir tausende Neukunden zu gewinnen, wenn sie nicht wiederkommen? Und das werden sie nicht, wenn ihnen die Abholung ihrer bestellten Ware so viele Umstände bereitet hat.
Harte Conversionkiller
Den Kunden aus den Augen zu verlieren oder erst gar nicht aus seiner Sicht zu betrachten ist zudem ein wirklich harter Conversionkiller:
“Zu wenig Wissen über die Kunden: Bei der Befragung von Nutzern oder Kunden tauchen die größten Schwachstellen von Onlineshops meist direkt auf. Ein wenig Beschäftigung mit Kundensegmenten, ihren Werten, Wünschen und Erwartungen fördert meist ein unglaubliches Arsenal an Maßnahmen zur Optimierung der Konversionsrate.” [Shopbetreiber]
Dabei sollten die Shopbetreiber doch immer vor Augen haben, dass sie einer von tausenden sind und wenn sie dauerhaft Erfolg haben möchten, den Kunden dauerhaft an sich binden müssen.



