Was Duplicate Content Onpage anrichtet, trotz Canonical Links

Ich habe neulich eine interessante Erfahrung mit onpage Dubletten gemacht — auch gern genannt Duplicate Content.

Und zwar habe ich die letzte Woche über meine bisher leider nur stiefmütterlich gepflegte sehenswertes-owl.de Seite optimiert. Darunter auch eine URL Parameterbehandlung in den Google Webmaster Tools durchgeführt. Durch das grottige Theme, dass ich dort nutze, hatte ich nämlich dank der genutzten Parameter jeden Inhalt drei bis vierfach.

Nach der URL Parameterbehandlung in den Google Webmaster Tools hat sich der Traffic in etwa um 74% erhöht! (statt 50, 87 Besucher/Tag). Und das trotz vorhandener, sauber gepflegten Canonical Links dank wpSEO

Traffic Wachstum durch URL Paramter in google webmaster tools

So viel also zu Duplicate Content und den Canonical Links als Abhilfe dagegen.

Update

Steigerung des Traffic durch Eliminierung von Duplicate Content
So schaut die Entwicklung nach Löschen des Duplicate Content wegen der URL Parameter aus. Ist jetzt nicht unbedingt dramatisch, aber man sieht deutlich einen Unterschied und eine Tendenz nach oben.

8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen Dank. Das haut mich ja um. Mir ist klar, dass Google Schwierigkeiten mit dem Canonical Tag hat, ich dachte aber, dass sich das bei neuen Seiten nach einer Zeit einpendelt. Da müsste man mal Herrn Müller fragen. Das wäre ja…

  2. Hier fehlt natürlich die Betrachtung der Seite: Was wäre, wenn der Canonical nicht gesetzt worden wäre? Ich meine, dass Google auch nie behauptet hat, dass der Canonical den DC völlig ungeschadet stehen lässt.

  3. PS: MAN KANN DORT SEHR VIEL FALSCH MACHEN!!!
    Also lieber nicht dran rumspielen ohne zu wissen, wie es geht!

    Heute Abend mache ich ein Video davon, was man beachten muss und was möglich ist….

  4. Vermutlich ist das Canonical Tag eben nur ein „Hinweis“ für Suchmaschinen, eine weiche Weiterleitung, eher ein Hinweisschild, um auf den eigentlichen relevanten, Original-Content zu zeigen. Fertig.
    Es kann die Richtung angeben, welche „Seite“ ausgeliefert werden soll. Ist aber nicht DIE Lösung. Schon allein da es auch sehr gut zu missbrauchen ist. Das wird ja Google auch nicht entgangen sein.
    Gut, es soll ja auch den Linkjuice weiterleiten, auf den nicht „Original-Seiten“ die Links unwirksam machen. Aber es ist nun mal keine 301 Weiterleitung, nicht hart, keine bedingungslose Weiterleitung – für den User UND den Crawler nicht.

    Es kann sehr gute Dienste vollbringen, auch wenn die URL mal von außen falsch verlinkt ist, das CMS spinnt. Aber sauber arbeiten muss man halt doch, das CMS kontrollieren, die Augen offen halten. Wenn man so altertümliche URLs hat wie wir im Shop, dann wird es unkontrollierbar, wenn nur das Canonical Tag als „Ausrichtung“ dient.

    „PS: MAN KANN DORT SEHR VIEL FALSCH MACHEN!!!“

    Ja, da kann ich Dir nur zustimmen. Programmierer, die den Canonical Tag im CMS so einstellen, dass es als „<meta name=" anstatt als "<link rel=" im Quelltext ausgegeben wird.

    Oder als relative URL anstatt als absolute im Quelltext erscheint.

    Oder, ist mir zum Glück noch nicht untergekommen, die Angabe ohne "www.", obwohl die URL www beispiel de heißt und schwupps ist die Seite weg.

    Was ich noch nicht gemacht habe, ist, PDFs etc. per Canonical Tag Anweisung in den HTTP-Header einbauen und so auf die relevante Seite zeigen lassen. Das könnte die blöden Fotolia PDFs "ausrichten" (http://mizine.de/html/fotolia-abmahnung-vorbeugen/);-)

    Bin gespannt auf das Video…

  5. Sorry, habe die Lücke vor der „beispiel“ URL nicht gelassen. Kannst Du den Post noch bearbeiten?

  6. Letzter Absatz müsste so heißen:

    „[…] URL www beispiel de heißt und schwupps […]“

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