Wie Namen nachmal irre führen können: GraphicConverter
Wer vom PC auf einen MAC umsteigt, der wird sich wie ich oft über die Namensgebung der Software ein wenig wundern. Aber dieses Beispiel geht über ein schmunzeln hinaus. Es ist das perfekte Beispiel für Missmarketing — es ist ja schließlich kommerziell.
Worum gehts also? Die Fotobearbeitung “GraphicConverter” von LemkeSoft
Ich persönlich war seit dem ich den MAC habe nach einer kleinen kostenlosen Software gesucht, mit der man eben schnell ein Bild verkleinern, vergrößern, leicht retuschieren, zuschneiden u.s.w. kann. Habe u.A. Imagewell, Seashore, LiveQuartz ausprobiert, bin aber niemals auf die Idee gekommen den GraphicConverter aufzurufen. denn der Name sagts ja auch, die Soft konvertiert. Das Icon lässt ebenfalls nichts anderes vermuten.

Die Software kann jedoch wesentlich mehr !!! Bei meinem MACOSX war die Software in Version 5.6.2 vorinstalliert. Sie bietet die folgenden Funktionen:
GraphicConverter bietet also genau das was gesucht war. Die Software gibt es mittlerweile in Version 5.9.3, das sind also Ugrade 2.9 Schritte (wenn die updates im 0.1 Schritt vollzogen wurden). Was and der neuen Version anders ist weis ich nicht. Kostenpunkt der 5.9.3 25€
Natürlich bietet die Software eine entsprechend vielfältige Konvertierung der Bildformate — wenigstens hier ist die Software ihrem Namen treu. Laut der Webseite gibt es kaum ein Format, den GraphicConverter nicht öffnen kann (200 Formate). Der Export lässt auch kaum eine Wunsch offen (80 Formate). Eine genaue Auflistung findet man auf der Seite von Lehmke.
Was lernen wir daraus? Benennt das Produkt sorgfältig! Dann muss man auch der Webseite nicht sowas wie “Ich habe erst gedacht es sei ein reiner Grafik Konverter, aber als ich es getestet habe, war ich begeistert….” veröffentlichen (der Wortlaut stimmt nicht überein).
technorati tags:grafik, graphic, converter, editor, bildbearbeitung, bearbeitung, mac
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