VirtualBox 1.6 für OSX — ein Test


Die Installation

Bei der Installation gibt es schon einmal eine Hürde zu durchbrechen:

Nach dem download über Safari funktioniert das Entpacken des bz2 Arhivs weder mit dem StuffIt Expander noch mit dem BOMArchivHelper nicht. Das DMG kann nicht eingebunden werden. bild-4
Wird der JAVA Webstart Download Manager ausgeführt und der download darüber abgeschlossen, entpackt der eingebaute Zipper das Arhiv korrekt, so dass das DMG korrekt eingebunden werden kann. bild-5
Danach funktioniert die Installation mit dem Installer Problemlos bild-6
Ist VirtualBox installiert, verhält es sich wie auch von Parallels und VMware Fusion gewohnt, nicht anders. Das Erstellen einer neuen VM Machine verläuft unproblematisch. Neue VM Machine erstellen, Laufwerk anlegen — Laufwerke können mitwachsend angelegt werden — und das Installations ISO einbinden — Für die Installation steht eine lange Liste gängiger Betriebssysteme zur Verfügung — und schon sollte das OS installiert werden. Ich bekomme jedoch leider nur ein kryptische Fehlermeldung bild-8

Ein Neustart des Hosts (OSX) hat das Problem behoben. Ubuntu 8.04 hat sich daraufhin problemlos installieren lassen. Damit ist die Installation abgeschlossen.

Einrichtung

Gasterweiterungen

Wirkung der Gasterweiterungen:
Die Gasterweiterungen bewirken u.A., dass die Maus nicht mehr im Gastsystem gefangen wird und mit der Apfeltaste gelöst werden muss. Die VM verhält sich nun, wie eine normale OSX Applikation. Die Fenster können nun unter Windows, als auch unter Linux im Seamless Mode betrieben werden. Die Applikationen laufen also nativ, eben wie ein OSX Fenster! Weiterhin funktioniert nun die automatische Auflösungs-anpassung der VM. Der Fensterfluss und die Mausbewegungen sind nun viel weicher. Weitere Vorteile habe ich bisher nicht gefunden.


Gasterweiterungen installieren:
„Menü > Geräte > Gasterweiterungen Installieren“ mountet ein CDROM Laufwerk VBOXADDITIONS mit Gast OS Erweiterungen. Im Root Verzeichnis lieft für Linux eine VBoxLinuxAdditions.run, die mit Root Rechten ausgeführt werden muss. Dazu wechselt man unter Ubuntu auf der Root user mit sudo sh und führt die Datei mit sh /media/cdrom0/VBoxLinuxAdditions.run aus.

Sonderzeichen

Die Tastaturbelegung muss auf „Germany Macintosh“ eingestellt sein. Das Tastaturlayout auf „MacBook/Pro (Intl)“ — auch wenn dies zur Fehlermeldung führt (auch beim Start). Danach neustarten und anstatt der ALT Taste mit der zweiten Entertaste (zwischen der rechten Apfeltaste und der linken Cursortaste) die Drittbelegung der Tasten aktivieren.

USB Geräte

bild-12USB Gerät einstecken, unter OSX wieder demounten und dann im Menü unter dem Gastsystem mounten.

Shared Folders

Das Ordnersymbol anklicken bild-15
Ein OSX Verzeichnis auswählen und einen Namen für diesen Ordner wählen (hier temp) bild-13
das schaut dann so ähnlich aus bild-14
Mit dem Befehl sudo mount -t vboxsf [-o OPTIONS] sharename mountpoint unter dem Gastsystem den Ordner mounten. Wobei „sharename“ der oben angegebene Ordnername ist (in diesem Fall temp) und „mountpoint“ ein lehhres Verzeichnis auf dem Gastsystem ist, welches dann als gemeinsamer Ordner eingebunden wird.

Der Zugriff erfolgt im normalen Usermode Schreibgeschützt. Nur der root kann im Ordner schreibend zugreifen und Dateien verändern.
Ich habe festgestellt, dass nach den Mounten, VirtualBox 102% der CPU Last an sich reißt ?! warum auch immer.

Performance

Die Performance scheint ähnlich oder sogar gleich der VMware Fusion zu sein. Parallels empfinde ich unter Linux etwas lahmer. Dies ist aber nur ein Schätzwert.

Vorteile/Nachteile ggü. Parallels und VMware Fusion

Vorteile:seamless mode virtualbox
– seamless Modus für Fenster nun auch unter Linux / Solaris
– kostenlos
– SATA Unterstützung

Nachteile:
– Tastaturlayout lässt sich unter Fusion 1:1 übersetzen

Restriktionen

VirtualBox hat herstellerseitig noch zahlreiche Restriktionen:

Currently, we are aware of the following restrictions:
• No support for Host Interface Networking
• No support for Internal Networking
• No support for audio input
• No support for VT-x/AMD-V (rarely required)
• No support for raw disk access
• The numlock emulation isn’t implemented yet
• The VirtualBox kernel extension is currently accessible from all user accounts

die sich im „normalen“ Arbeitsfluss mir nicht bekannt gegeben haben.

Problem

VirtualBox just freezed my whole OSX (10.4). Since I have rebooted, the VM is broken now.

The XML file does exist!

Links

VirtualBox
VMware Fusion
Parallels

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