TomTom iPhone Carkit Test

Tom-Tom iPhone Carkit

Tom-Tom iPhone Carkit

Das TomTom iPhone Carkit ist ziemlich teuer, hat ein großes Manko und kaum Konkurrenz!

  1. Der Akku wird permanent geladen. Ich habe KEINE Wahl, denn ohne Strom wird bspw. das Audio-Signal nicht an die AUX Buchse durchgeschleift.
    Sofern das iPhone dann jeden Tag ca. 2h im Auto hängt, wird der Akku nicht gerade gepflegt behandelt.
  2. Das Freisprechmodul ist absolut nicht zu gebrauchen. Der Ton wird nur auf dem internen Lautsprecher des CarKits wiedergegeben — und das auch nur sehr leise. Das Micro ist so schwach, dass ich mich schon sehr aufrecht und zum Kit gewendet hinsetzen muss, damit der Gesprächstteilnehmer überhaupt etwas mitbekommt! Ferner muss bei ankommenden Gesprächen nach Annehmen des Gesprächs der „Freisprechen aktivieren“ Button gedrückt werden, damit überhaupt etwas passiert.
  3. Die extrem vielseitige Verstellbarkeit des Kits birgt auch ihre Nachteile — die Stabilität des Cradles lässt ein wenig zu wünschen übrig!

Obwohl für mich TomTom mit den Hauseigenen Navis und TomTom Rider Produkten die perfekte Navilösung darstellt und was Qualität angeht eigentlich nicht zu toppen ist, scheinen die hier irgendwie geschlampt zu haben.

Das Kit glänzt mit der iPhone Aufnahme

Einziger Pluspunkt ist die iPhone Aufnahme selbst. Schonender kann das iPhone glaube ich nicht im Auto eingesetzt werden. Der Stecker unten ist gefedert, sodass die Buchse des iPhone nicht belastet wird. Der Klip obern ist gummiert und dreht sich in der eigenen Achse, sodass keine Reibung am iPhone entstehen kann!

Hier noch ein paar ungewertete Details:

  • Der AUX Ausgang scheint nicht nur aktiv, sondern auch verstärkt zu sein. Der Klang ist kräftiger als aus der Kopfhörerbuchse und dem Lineout über ein Dock. Hin und wieder klingt es etwas übersteuert, kann aber auch am Radio liegen.
  • Ohne ein Masse-Entkoppeltes Kabel oder ein gescheites Radio mit entkoppelten AUX Eingang dröhnts und Pfeifts in den Boxen (Lichtmaschinengeräusche). Ich empfehle hierzu ein Monacor FGA-35. Damit ist Ruhe mit dem lockeren Pfiff.
  • Der GPS Chip mag vielleicht bei älteren Geräten (<3GS) ein Plus mitbringen, aber beim 3GS ist der Unterschied zwischen eingebauter GPS Antenne und der externen im Cradle nicht zu messen.

Kaum Konkurrenz

Das Cradle hat kaum Konkurrenz, denn es gibt wirklich kaum brauchbare Alternativen. Im Prinzip gibt es da zum Einen nur den „Carcomm CMIC-103“ Adapter, der aber eher für den festen Einbau ins Fahrzeug gedacht ist, da der Kabelsatz das Audio Signal über Chich ausführt. Und zum Anderen die „Brodit Reihe„, die eine eigene Verkabelung dank Durchschleifung des iPhone Connectors erlaubt, aber wohl auch eher für die feste Montage geeignet ist.

Fazit

Wirklich schade, dass die Audiosignale ohne Stromversorgung des Cradles nicht an den AUX Ausgang durchgeschleift werden. Alles Andere wäre vernachlässigbar.

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