Was Pinterest besser kann als Google+
“Eine der jüngsten Erfolgsstories im sozialen Web ist Pinterest.com – und alle wollen das nachahmen – verständlicherweise. Die Frage aber bleibt: was genau muss man nachahmen, um Pinterest nazueifern?” +Markus Breuer
Es ist auffällig, dass besonders Frauen Pinterest lieben. Das wir sehr deutlich, wenn anzügliche Bilder auf Pinterest geteilt werden. Es hagelt sofort an Kommentaren wie “This is why guys should not be on pinterest”. Doch sagt dies etwas über den Dienst positives aus? Keine Ahnung! Für mich hat Pinterest einen klaren Vorteil!
Der Pinterest Vorteil
Während die anderen Social Media Dienste wie Google+, Facebook und Twitter alle auf einem doch sehr ähnlichen Prinzip funktionieren “Menschen zu folgen” und alles aufgetischt zu bekommen, was diese von sich geben, macht Pinterest es anders!
Pinterest erlaubt mir individuell nur einzelnen Themen einer Person zu folgen! Was heißt das? Nun, bei Pinterest kann ich meine Pins in Kategorien einteilen und je nach Thema dann meine Fundstücke passend ablegen.
Na und? Ich habe es schon selbst mehrfach erlebt, dass ich Leuten nur deswegen folge, weil sie einmal in der Woche etwas total grandioses posten, obwohl der Rest ihres Beitrages totaler Müll (in meinen Augen) ist! Das gleiche denken sich auch Leute über mich! Bei Pinterest ist es anders! Da müllt mich niemand zu, da die Beiträge kategorisiert sind und ich wirklich nur das sehe, wofür ich mich interessiere….
Ist das revolutionär?
Ja! Themenrelevanz zum Einen und individuelle Steuerung des eigenen Informationsflusses der Empfänger zum Anderen sind ganz wichtige Faktoren, die zur Popularität beitragen!
Themenrelevanz: Jedem Blogger wird bspw. von Anfang an weiß eingetrichtert, er solle nur zu einem Kernthema in einem Blog schreiben, sonst würde er nicht erfolgreich werden – und das stimmt auch! Auf Facebook haben Leute (Seiten) auch nur dann Erfolg, wenn sie speziell für ihre Zielgruppe ausgerichtete Themen posten!
Individuelle Steuerung des eigenen Informationsflusses der Empfänger: Das Push Prinzip hinter den etablierten Social Media Portalen ist an sich per se falsch – oder sagen wir mal unzureichend. Ich muss als Autor bereits beim Publizieren festlegen, wer meine Nachricht lesen soll. Damit schließe ich aber vielleicht eine sehr große Zielgruppe einfach aus.
Die Leser müssen aber selbst entscheiden können, was sie lesen wollen und sich nur das herauspicken, was sie interessiert (Pull Prinzip) – und genau das trifft auf Pinterest zu!
Wer die gleiche Themenrelevanz wie bei Pinterest also mit Blogs, auf Facebook und Google+ erreichen möchte muss sich jeweils mehrere Themenplattformen bauen:
- Blogs: mehrere Subdomains erstellen, die sich thematisch mit einem Kernthema beschäftigen
- Facebook: mehrere Seiten oder Gruppen erstellen, die sich thematisch mit einem Kernthema beschäftigen
- Google+: Themenkreise erstellen und nur in bestimmten Kreisen bestimmte Themen posten – so die Theorie! In der Praxis macht dies niemand, da diese Posts die Kreise so nicht verlassen und sonst niemand Deine wertvollen Informationen für die Allgemeinheit lesen kann als die Kreise selbst.
Noch nicht überzeugt? Soll Ich Dir noch einen Grund nennen, warum Du sofort Dich bei Pinterest anmelden solltest? Ok! Wenn Du etwas pinnst, ist der Link dofollow! Hier gibt es Details
Wenn Du jetzt sagst, “dass muss ich haben!” schreibe mir in die Kommentare und ich lade Dich unter der angegebenen Adresse zu Pinterest ein!
Wenn Dir der Beitrag gefällt, freue ich mich über jedes Share oder ein Kommentar!




Kommentar geschrieben am 26.01.2012
Bist du sicher, dass die Links “dofollow” bleiben? Habe gestern etwas anderes gelesen.
Kommentar geschrieben am 26.01.2012
ich weiß nur, dass sie es jetzt sind – ob sie es bleiben? Wahrscheinlich nicht. Die Bilder sind ja auch schon auf nofollow gesetzt worden.
Kommentar geschrieben am 27.01.2012
Hi,
würde ich gern testen, da das Filtern nach relevanten Inhalten immer wichtiger wird!
Wolfram
Kommentar geschrieben am 27.01.2012
Ja, das mit dem Abonnieren von Themen ist ein großer Vorteil. Aber ist das revolutionär?
Traurigerweise scheint Pinterest tatsächlich der erste bekannte Dienst zu sein, der dieses Konzept umsetzt. In der Anfangsphase von Google+ hatte ich auch schon mehrfach angeregt, “öffentliche Kreise” anlegen zu können, die ähnlich der Pinboards funktionieren würden. Aber vielleicht kommt Google irgendwann noch mal dahinter.
Kommentar geschrieben am 27.01.2012
“In der Anfangsphase von Google+ hatte ich auch schon mehrfach angeregt, “öffentliche Kreise” anlegen zu können”
Das wär natürlich Klasse und würde beides unter einen Hut bekommen – die Anonymität und Themenbezug
Kommentar geschrieben am 27.01.2012
So könnte ich beide Faktoren – Push und Pull – sogar selektiv steuern!
Kommentar geschrieben am 27.01.2012
Push? Pull? Was ist das?
Kommentar geschrieben am 27.01.2012
Was ist push/pull?
Kommentar geschrieben am 27.01.2012
hab ich im Beitrag ergänzt…
Kommentar geschrieben am 27.01.2012
aber dann ist es doch egal, ob ich nur einen Teil oder alle Beiträge lese – beides ist nach der oben genannten Definition push.
Kommentar geschrieben am 27.01.2012
ok, Du hast Recht!
In thematisch gesplitteten Streams wie bei Pinterest schaffe ich nur Kontinuität wie in einem thematisch gesplitteten RSS Feed – in einem Home & Garden Pinboard poste ich also nichts über Suchmaschinenoptimierung und andersherum.
Das ist dann quasi selektives push – ich als Leser kann mich entscheiden, für welche Informationen ich ein push “Abo” haben will
Kommentar geschrieben am 06.02.2012
Wie genau sollen “öffentliche Kreise” in g+ funktionieren? Sind nicht die google pages so etwas wie öffentliche Kreise?
Kommentar geschrieben am 06.02.2012
Man könnte sie so sehen, stimmt – tut’s aber niemand…
Und versuche das mal (m)einem Vater beizubringen, er müsse erst diverse Google Plus Pages einrichten ;) Mit Pinterest käme er super zurecht…
Kommentar geschrieben am 07.02.2012
Würde ich gerne testen und schauen ob es was bringt. Hoffe du könntest mich einladen damit ich gleich anfangen kann.
Kommentar geschrieben am 08.02.2012
Gerade gelesen und ich denke, das muss unbedingt ausprobiert werden! Ich würde mich also über eine Einladung riesig freuen!
Kommentar geschrieben am 09.02.2012
Ich sage Danke. bin mir nicht sicher ob ich durch dich jetzt reingekommen bin oder nicht, aber ich bin jetzt dabei und es schaut gut aus.
Übrigens deinen Blog finde ich richtig GUT. Weiter so.