Aktuelle Gedanken zum Social Media Marketing

Die Einen nennen es eine „Social Media Blase – oder Beziehungsinflation„, die Anderen träumen vom allumfassenden SM-Universum (natürlich social media – was denn sonst!) und loten Googles Positionen aus. Ob es Smarrn oder nicht ist muss der „Privatanwender“ natürlich selbst entscheiden aber für Unternehmen — besonders im e-commerce — aktive stellt sich wirklich die Frage, ob Sie sollen oder es lassen sollen. Um diese Frage zu beantworten muss ich wohl noch erst ein Master Marketing Berufsbegleitend machen, denn die Meinungen gehen ganz schön auseinander, wie ich in der letzten Zeit feststellen musste:


Social Media nicht nur ein Hype

Ob Twitter, facebook, Xing und Co., Social Media ist in aller Munde. Kaum ein Fachmedium, das sich nicht mit dem Thema Microblogging oder soziale Netzwerke und deren Auswirkungen auf die Kommunikation auseinandersetzt. Und das mit Recht. Denn das Web 2.0 mit seinen Social Networks und dem vermeintlichen Hype-Thema Twitter ist längst mehr als eine kurzfristige Erscheinung. Es hat Kommunikation wie Konsumenten nachhaltig verändert. Zielgruppen finden sich in Communitys, persönlicher Dialog im Netz wird weitaus glaubwürdiger wahrgenommen als Werbung, und die Kommunikation über Marken, Unternehmen und Produkte ist schneller und transparenter als jemals zuvor.[via]

Man spricht bereits über Sie und Ihre Produkte

Wenn man etwas verkaufen oder eine Dienstleistung an den Mann beziehungsweise an die Frau bringen möchte – was sollte man dann tun? Man muss dorthin gehen, wo die Menschen bereits sind! Früher waren dies die Marktplätze der mittelalterlichen Städte. Heute sind es Einkaufscenter und belebte Innenstädte. Und immer stärker auch das Social Web. […] Viele Mittelständler scheuen noch immer den Schritt hinein ins Social Web. Aus zu viel Respekt vor dem Unbekannten. Aus Angst vor negativer Kritik. Darum sollte ein Engagement im Social Web zuerst einmal Zuhören bedeuten:

  • Worüber sprechen die Menschen dort?
  • Bin ich als Unternehmen, sind meine Produkte, meine Marken Bestandteil von Gesprächen, Videos, Fotos?

[…] Das Zuhören wird durch ein Social Media Monitoring realisiert. Das kann durch ein eigenes Social Media Team erfolgen oder durch externe Dienstleister. Wichtig ist, dass man beginnt, ins Web hineinzulauschen. Und daraus die nächsten Schritte für ein Nutzen des modernen Internets ableitet. [via]

Social Media Marketing erfolgt oft ohne Plan

Social Media Marketing ist längst kein Trend mehr, sondern vielmehr Realität: […] derzeit gehen aber viele Organisationen bei ihren Social Media-Aktivitäten planlos vor. […] viele Marketers jagen hinter jeder Technik, Taktik und Metrik hinterher, die ihnen über den Weg läuft […] Stattdessen sollten sich Marketingverantwortliche […] auf weniger, dafür aber besser definierte Ziele konzentrieren und sich bewusst machen, dass (den Kunden) zuhören, Vertrauen aufbauen, Mehrwert bieten und Authentizität beweisen zu den besten Vorgehensweisen gehörten und in Sachen Social Media erfolgsentscheidend sind [via]

Die Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren

Web 2.0-Phänomene wie Twitter und online social Networks zu kennen und diese zu verstehen, ist “in”, doch für Managemententscheidungen der Marketing-Kommunikation bzw. Public Relations allein weitgehend nutzlos. Auch künftig – und mehr denn je – ist die relevante Größe eine andere: Die Zielgruppe. [via]

Hype’t die Fachliteratur das Phänomen?

In der Fach- und Sachliteratur zum Web 2.0 und online social Media dominiert die phänomenologische Betrachtung von Plattformen. […] Die Zielgruppe wird dabei aber größtenteils außer Acht gelassen. Dabei sollten nicht online social Media sondern die Zielgruppen und Anspruchsgruppen analysiert werden [via]

Verspätete Erkenntnis? Das Social Web lebt von einer Minderheit

Das schöne am Web 2.0? Ganz einfach: Jeder kann mitmachen. Doch nur eine Minderheit beteiligt sich aktiv an der Erstellung der Inhalte des Social Webs. Auf der Mehrheit der Web 2.0 Plattformen sind 90 Prozent der Nutzer passiv und leisten keinen Beitrag, 9 Prozent leisten einen kleinen Beitrag und 1 Prozent der Nutzer ist für nahezu die gesamten Beiträge verantwortlich.[via]

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