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Oh Google mein liebster Freund und argster Feind

Kategorie: Internet Autor: Viktor Dite

Mit der rasanten Entwicklung und vor Allem der Beliebtheit der neuen WebOS’se alá Android, iPhoneOS und WebOS wird vielleicht in naher Zukunft sich jeder, der kein solches OS auf seinem mobile device hat, verdächtig machen? Getreu dem Motto: “Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich nicht zu verstecken” würden genau die sich “verstecken”, die Ihre Daten nicht in Hände der/des Giganten legen wollen.

Die Vorratsdatenspeicherung ist dagegen eher ein Witz. Was wir — mir inklusive — uns freiwillig mit Google einhandeln kann im Falle einer — bei der Vorratsdatenspeicherung bspw. so arg befürchteten — Machtübernahme durch “Unauthorisierte” viel schlimmere Folgen nach sich ziehen, als das was wir durch das “Schnüffel Gesetz” der Regierung preisgeben täten — denn Google weiß mehr über uns als unsere Frauen:

Wie wir sehen, macht sich Herr K. Google gegenüber zum gläsernen Nutzer. Die Suchmaschine weiß sehr viel über ihn. Und da Herr K., wie viele andere auch, einen Google-Account mit seinem echten Namen besitzt, müsste die Maschine noch nicht einmal die IP-Adresse seines Computers entschlüsseln, um diese Informationen der Person zuzuordnen. Google lebt vom geschickten Platzieren von Anzeigen in relevanten Lebenssituationen. Sei es bei der Websuche vor dem Rechner oder künftig beim Einkaufsbummel mit dem Google-Handy in der Tasche. Um die Anzeigen relevant zu platzieren, sammelt Google Informationen und wertet diese aus.



Hier zieht auch das Argument der Anonymität durch die Masse nicht, denn jeder Einzelne fällt sofort aus dem Rahmen, sofern er “anders” ist als die Mehrheit. Genau das ist ja gerade Googles Ziel und Erfolg. Wer, mit wem, wann und wie lange telefoniert, weiß Google seit Android. Was wir so im Internet treiben und wofür wir uns interessieren eh. Die persönliche Krankenakte “Google-Health” ganz außenvorgelassen kennt Google unsere Beschwerden sowieso, denn der “Deutsche” hats gerafft, dass Eigenprophylaxe und -diagnose mit Google die Praxisgebühr erspart. Mit der Google Desktop Search hats auch unsere lokalen Daten auf dem Schirm — Bundestrojaner, tzes, sowas lächerliches!

Jetzt aber mal im Ernst, welcher Terrorist wäre so dumm sich diesen Werkzeugen zu bedienen? — wo wir wieder am Anfang der Kette dieses Beitrags wären: vielleicht macht sich in naher Zukunft ja jeder, der kein Web OS auf seinem mobile device hat, verdächtig?


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