WordPress als CMS voll ausreizen

Wichtig: Dieser Beitrag ist von 2013! Das hier beschriebene Vorgehen ist teilweise veraltet.

Ich stoße immer wieder auf die Frage: Was brauche ich alles für eine erfolgreiche WordPress CMS Installation. Adhoc könnte ich diese Frage gar nicht beantworten, deswegen starte ich hier eine Brainstorming Liste mit meinen Einfällen dazu. Du als Leser darfst Dich natürlich auch gerne zu Plugins, Themes oder sonstigen Vorgehensweisen äußern (wenn Du magst) und uns Deine Erfahrungen oder Vorlieben schildern.

Inhalt:

Was ist nach der WordPress-Installation unbedingt zu tun?

Nach der nackten Installation von WordPress steht sicher jeder vor der Frage, welche Plugins installiert oder nicht installiert werden sollen und was am System so modifiziert werden muss, dass WordPress möglichst sicher seine Dienste verrichtet.

Essentielle WordPress Plugins

  • wpSEO – wpSEO ist meiner Meinung nach das beste und am einfachsten zu verstehende SEO Plugin für WordPress, dass alle wichtigen Einstellungen automatisiert vornehmen kann und erlaubt in jedem Post manuell einzugreifen.
  • Cachify HDD — Cachify ist ein tolles WordPress Cache Plugin. In der HDD Caching Variante bringt es seine ganze Leistung und toppt selbst hochgelobte WP-Super-Cache (in HDD).
  • AntiSpam Bee — ohne brauchst Du heutzutage die Kommentarfunktion bei WordPress gar nicht einschalten! Das schöne an AntiSpam Bee ist, dass es so prezise arbeitet, dass Du die Moderierung der Kommentare vor Liveschaltung getrost deaktivieren kannst. Das erfreut Deine Kommentierenden Besucher!
  • Google XML Sitemaps
  • Optimus komprimiert alle hochgeladenen Bilder völlig verlustfrei. Es bietet eine enorme Verkleinerung der Dateigröße bei konstanter Bildqualität.
  • WP Realtime Sitemap ist meiner Meinung nach das beste Plugin um eine USer zentrierte HTML Seitemap im Blog anzubieten. Sei es als Archiv oder als Navigationshilfe.
  • Nivo Slider ist das beste Slider Plugin für WordPress – kein Flash, funktioniert auch mit NoScript
  • Codestyling Localization — für die Übersetzung von nicht von Haus aus deutschsprachigen Themes

Weitere Maßnahmen

WordPress als CMS

Die aktuellen WordPress Versionen lassen sich eigentlich sehr gut von Haus aus als CMS einsetzen. Dennoch gibt es einige kleine i-Tüpferl, die dazu beitragen, dass die Bedienung des Systems sowohl für den Admin als auch für den User besser wird.

  • beispielsweise wäre da die Auflistung aller Unterseiten (Kinder) einer Seite. Sogenannte Teaser für Unterseiten. Soetwas unterstützt kaum ein Template von Haus aus.
  • mit Breadcrumbs kann auch kaum ein Theme etwas anfangen, so dass man sich solche etweder selbst basteln oder per Plugin einbinden sollte. Ich rate zur WordPress Breadcrumb ohne Plugin, da ich generell kein Freund von Plugins bin, deren Funktionalität schnell selbst umgesetzt werden kann. Da habe ich immer Die Schuld bei Fehlfunktion in meine Schuhe zu schieben…
  • CMS Page Order — um Seiten (Pages) bequem und übersichtlich in einer „Tree“ Ansicht verwalten und verschieben zu können.

Am Ball bleiben

Du darfst als WordPress User nie Dein System „einfach so laufen lassen“, denn dann begibst Du Dich entweder in eine Sicherheitsrelevante Lücke oder verschenkst Potenzial. Aus diesem Grund solltest Du die wichtigsten News zu WordPress Themen verfolgen. Im deutschsprachigem Raum kann ich da die beiden Newsletter von Sergej Müller und Vladimir Simović empfehlen.

11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr schön zusammengetragen.
    Beim Optimus Plugin ist mir nicht ganz klar ob das sinnvoll ist, wenn später noch TimThumb zum Einsatz kommt.
    Bringt dann Optimus noch was?

  2. Ich tät sagen ja, da TimThumb dann auf optimierte Bilder als Quelle zugreift.

  3. verstehe ich das richtig, dass man damit quasi eigene Widgets machen kann, ohne in den Quellcode zu müssen?!

  4. Schöne Zusammenstellung.
    – AntiSpam Bee kannte ich so noch nicht .
    – Cachify funktioniert nur, wenn Dein Webhoster Dir auch ein ausreichendes php memory limit von 256MB zur Verfügung stellt. – Das machen die meisten Cheaphoster aber nicht. Ich werde ein Paar Deiner Empfehlungen unter gute-webhoster.de mit aufführen. Danke für die Tipps.

  5. 256 MB? Nein, die habe ichdefinitiv nicht und es funktioniert

  6. Nach der Installation und Einrichtung der Plugins, gehe ich mit Google Pagespeed auf die Jagd :-)

    Bilder optimieren und auf Subdomain auslagern, .js und .css als komprimierte gzip-Datei etc.. da kann man die ein oder andere Nacht mit verbringen :-D

  7. … Du kannst damit eigene Widgetbereiche (dynamic sidebars) anlegen und jedem Beitrag bzw. jeder Seite individuell zuordnen. Das erspart einem dann die klassischen if ( is_page ( xy ) Konstrukte weil Du auf jeder Seite mit anderen Sidebarinhalten/Widgets arbeiten kannst ohne den Code anzufassen – ideal für Kundenprojekte weil für den Redakteur mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

  8. Das ist in der Tat eine schöne Geschichte, die ich vor kurzem tatsächlich so hätte gebraucht! Danke @Markus – kommt später in die Liste!

  9. Ich habe bereits viele WordPress-Webseiten erstellt und muss sagen, dass ich kein einziges der oben genannten Plugins nutze, es gibt viel bessere dazu.

    wpSEO -> Yoast Seo
    Google XML Sitemaps -> Yoast Seo
    Nivo Slider -> Revoslider
    Optimus -> Wird manuell gemacht
    WP Realtime Sitemap -> Für was? Hat WordPress doch bereits
    Cachify HDD -> Besser als WP-Super-Cache oder Gator Cache? Wirklich?
    Codestyling Localization -> Besser das empfohlene Plugin des Theme-Erstellers nutzen

  10. Schau mal bitte aufs Tacho des Beitrags :-)

    PS: Yoast SEO darfst Du in Deutschland rechtlich gesehen nicht nutzen!

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