Jawbone Up – Zweck, Ziel und der erste Eindruck

Ich starte heute mal eine Art Artikelserie. Es geht um das Jawbone Up Armband von Jawbone. Das Armband ist ein Life-Tracker, der laut den Erfindern Dein ganzes Leben gesünder machen soll! Ich fange aber mal klein an und zähle meine Kaufargumente für das Jawbone Up auf — statt bspw. dem Fuelband von Nike

jawbone-up

Warum habe ich es gekauft?

Ich wollte eigentlich nur fünf Dinge von Jawbone:

  1. messen, wie viele Schritte ich denn so am Tag zurücklege
  2. messen, wie gut ich tatsächlich nachts auf einem Wasserbett schlafe (im Vergleich zu einem gewöhnlichem Bett)
  3. einen Wecker, der mich morgens in einer Phase weckt, in der ich am leichtesten Schlafe und dabei meine Frau als auch meinen Sohn nicht ebenfalls weckt.
  4. Es soll nicht strahlen. Mein Smartphone reicht mir als Strahlungsquelle. Ich will auch mal Strahlungsfrei sein. Deswegen finde ich die Datenübertragung über den Klinkenstecker richtig genial! Viele bemängeln das Up genau darin, dass eine Bluetooth Schnittstelle fehlt. Ich empfinde das als Feature, statt als Handicap.
  5. und last but not liest ein Gerätchen, dass mich bei längeren Sitzpausen daran erinnert, dass ich doch etwas aufstehen und einer Runde herumlaufen sollte.
  6. Erfüllt das Jawbone Up die Vorgaben?

    Kurz, theoretisch ja, sonst hätte ich es ja nicht gekauft ;) Mit Hilfe der kostenlosen App für iPhone und Android lässt sich das Up und die gewünschte Funktionen wunderbar und wirklich sehr einfach einstellen.

    Anzahl Schritte messen

    Praktisch ist es noch nicht komplett getestet. Die Anzahl der Schritte kann ich nicht verifizieren. Allerdings habe ich festgestellt, dass das Jawbone Up beim Steppen von 500 Stufen mir danach 800 Schritte angezeigt hat. Vielleicht muss ich es noch kalibrieren.

    Edit: Das Armband misst so ziemlich genau. Ich habe es heute an einem kleinen Test deutlich erkennen können.

    Nachtfunktionen

    Die Funktionen, die während der Nacht aktiviert werden, muss ich noch heute testen.

    Edit: Hab hier schon mal etwas zusammengetragen. Einfach genial.

    Edit: Es misst so ziemlich genau die einzelnen Schlafphasen

    Fazit bisher

    Ich habe nicht mal annähernd das Ziel von 5500 Schritten erreicht (mittlerer Durchschnitt eines gesunden Erwachsenen). Trotz dem, dass ich extra auf dem dritten Parkdeck parke um möglichst viele Treppen zu steigen, von Parkhaus noch 10 Minuten Fußstrecke bis zur Arbeit habe, mein Drucker nicht bei mir im Büro steht und ich zum Kaffee holen immer ein Stockwerk tiefer laufen muss. Ich muss mich also definitiv mehr aktiv bewegen! – das ist mein erstes Fazit

9 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen Dank, Viktor für den Test. Ohne Dich, wäre ich nicht auf das Jawbone Up gekommen. Ich suche ein Gerät vor allem zum Messen der Schlafphasen und auch ich finde eine kabelgebundene Datenübertragung ziemlich genial.

  2. Hallo Viktor, danke für die Infos zum Jawbone up. Ich denke auch über den Kauf dieses Armbandes nach und sehe es genau so wie Du, dass ich die Variante ohne Bluetooth bevorzuge. Was Strahlung angeht bin ich sehr vorsichtig. Mein Handy benutze ich z.B. als Wecker – wenn es am Bett liegt habe ich aber sämtliche Verbindungen auf Off stehen. Und hier komm‘ ich zu meinen Bedenken… Es soll ja auch meinen Schlaf überwachen… Ist das wirklich absolut ungefährlich – strahlt da wirklich nichts… ???
    Danke und Grüße aus Dortmund
    Stefan

  3. Hi, nachgemessen habe ich aus Mangel an Messgeräten nicht. Allerdings sind die verbauten Elemente „nicht in der Lage“ eine messbare Strahlung abzugeben. Wenn Du Deinem Smartphone bei eingeschaltetem Flugmodus vertraust, dass es nicht strahlt, dann solltest Du beim Jawbone echt keine Angst haben!

  4. Hallo Viktor, ich schwanke noch zwischen dem Up und dem Up24. Weißt Du zufällig, ob man die Bluetooth Anbindung nachts deaktivieren kann? Im Netz finde ich nichts Konkretes…

  5. Nee, sorry, keine Ahnung. Es wäre aus Akkuspartechnischen Angelegenheiten jedoch sinnvoll, dass BT nur auf manuellen Knopfdruck angeht und nach ner Zeit wieder ausgeht. Ich vermute also, daß sie kein BT-Standby eingebaut haben. Aber wie gesagt, es ist eine Vermutung.

    Sollte es nicht so sein, dann braucht man vor dem BT 4 Stack dennoch keine Angst zu haben. Er ist enorm Energiesparend und deswegen nur ganz ganz selten so an, dass die Strahlung etwas anrichten könnte.
    Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 15mA und die Low Power Sleep Current Leistungsaufnahme gerade mal 1μA. Ist also 150x geringer als die Maximalleistung.

  6. Wouw… Du kennst sich ja wirklich gut aus – Danke für die Info! Werde beide mal testen und mich dann entscheiden.

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