Newsletter Betreffzeile, die geöffnet wird – Teil1(3)

Die Internetuser sind Newsletter Leid. Jeder bekommt irgendwoher einen Newsletter. Der Posteingang ist voll davon. Wenn Du also mit Deinem Newsletter, den Deine Kunden explizit bestellt haben, Erfolg haben willst ist es besonders wichtig zwischen dem ganzen SPAM und anderen Schrott aufzufallen! Denn niemand wartet und sucht nach dem Newsletter im Postkasten, aus wenn er explizit bestellt wurde.

Was meint Ihr denn, warum die BILD so erfolgreich ist?

Wichtige Regeln um zwischen dem ganzen Email-Berg aufzufallen

Das allerwichtigste Prinzip zuerst: Traue keiner Statistik und keiner (logischen) Regel sondern teste mit Hilfe von A/B Tests. Verschicke 10% Deiner Newsletter mit unterschiedlichen Betreffzeilen, schaue welche Emails öfter geöffnet wurden und verschicke den Rest dann mit der Gewinner Betreffzeile! Wenn Du das nicht realisieren kannst, verschicke wenigstens 50% / 50% unterschiedliche Betreffzeilen, da Du so sicherstellen kannst, dass Du nicht auf das falsche Pferd gesetzt hast und Dein Potenzial ins Leere verpufft ist.

Ich hatte Neulich einen Newsletter versendet, von dessen einer Betreffzeile mir jeder (logisch gesehen) abgeraten hätte. Diese Betreffzeile gewann jedoch mit einer um 9% höheren Öffnungsrate ggü. der anderen, eher üblichen Betreffzeile!

Warum ist das so? Hier ein paar Regeln:

1. Bring zusammen, dass nicht zusammen passt: Non Sequitur

„Non sequitur (Latein für „es folgt nicht“) ist ein Fehlschluss innerhalb der Argumentation eines Beweises, der darauf basiert, dass die geschlussfolgerte These nicht aus den zugrundeliegenden Prämissen abgeleitet werden kann. Es handelt sich um ein non sequitur, wenn bei dem versuchten Beweis der These Argumente aufgestellt werden, die zwar wahr sind, aber keinen zureichenden Grund für die Wahrheit der These bieten.“ [Quelle]

Unser Gehirn ist so verdrahtet, dass wir Schlüsse in Sekundenbruchteilen sofort erkennen – und dementsprechend schlüssige Behauptungen und Aussagen nicht besonders wahrnehmen. Setzt Du jetzt eine Behauptung oder Aussage auf, die nicht schlüssig ist, heißt es aber auch, dass wir in Sekundenbruchteilen erkennen, dass da etwas nicht stimmt und uns dieser Unstimmigkeit annehmen und überprüfen wollen, ob denn die Aussage korrekt oder falsch ist!

2. Die heilige Dreier-Regel – the rule of three

Es gibt drei Theater-Akte, die Dreiteilung eines Vortrages, die drei wichtigsten Merksätze, die ein Zuhörer oder Leser sich merken soll – oder sich merken kann. Unser Hirn kann sich nur maximal drei Dinge merken.

Listen mit drei Elementen lassen sich sehr leicht merken, können schnell gelesen werden und lassen sich leicht aufzählen. Besonders Erfolgreich sind Dreier-Listen, wenn das letzte Element nicht zu den ersten beiden passt (siehe 1.)

„Auch wenn es keine wirklichen neurowissenschaftlichen Beweise dafür gibt, funktioniert die Dreier-Regel sehr gut.“ [Die heilige Dreier-Regel]

3. Schocken

Nichts ist langweiliger als eine Standard-Betreffzeile. Niemand will sie öffnen. Viele versuchen Neuerdings langweile Betreffzeilen mit Sonderzeichen aufzupeppen. Dabei schminken sie bloß den Clown.
Die wirklich wichtige Änderung läge jedoch im Inhalt der Betreffzeile selbst. Etwas unerwartetes, etwas was sich sonst niemand trauen würde, etwas was allen Regeln trotze. Etwas, was sonst noch niemand gemacht hat.

4. Reime und Alliteration

Die Dreier-Regel (2.) funktioniert in der Poesie am besten. Finde also etwas, was sich auf einander reimt. Oder finde wenigstens eine passende Alliteration. „Die Alliteration ist eine literarische Stilfigur oder ein rhetorisches Schmuckelement, bei der die betonten Stammsilben zweier oder mehrerer benachbarter Wörter den gleichen Anfangslaut (Anlaut) besitzen.“ [Alliteration]

5. Finde einen gemeinsamen Feind!

Die gesamte Weltbevölkerung fände auf einmal friedlich zusammen, wenn die Welt einen gemeinsamen großen Feind oder eine gemeinsame nur schwer überwindbare Bedrohung hätte – heißt es.
Finde also einen gemeinsamen Feind, gegen den Du Dich mit Deinem Kunden verbündest und zusammen mit ihm gegen ihn ankämpfen möchtest.

Dazu weißt Du natürlich am besten, welcher Feind für Deinen Kunden der fieseste ist! Letztendlich heißt es nur, dass Du eine konkrete Lösung für ein Problem anbieten musst. Beschränke Dich auf maximal drei (siehe 2.)!

So, das wärs zum ersten Teil von drei….
Viel Spaß beim Umsetzen und ausprobieren

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