Anonymes Surfen
Anonym im Internet Surfen? Geht das noch? Nach der Einführung der Vorratsdatenspeicherung und dem Zwang, dem die Provider seit neuestem unterliegen, Log-Dateien bei Bedarf offen legen zu müssen eigentlich undenkbar.
Das viel angepriesene TOR Netzwerk bietet zwar eine Annonymisierung, ist jedoch schleppend langsam. Nach einer Weile vergeht einem wirklich das Surfvergnügen und man lässt die Annonymisierung wieder sein. Da der Traffic zudem über offene Proxys umgeleitet wird, möchte ich nicht Wissen, wer da alles meine Daten sniffen kann oder es bereits tut. Es ist undurchsichtig. Soll es ja auch sein, aber dadurch eben auch nicht ungefährlich!
SecurStar bietet mit dem Produkt SurfSolo für 79€/Jahr eine echte Alternative zum freien TOR Netzwerk.
Für das Geld mietet man sich im jährlichen Takt einen Server, der entweder in Hong Kong, der Niederlande, Deutschland, etc. steht und verbindet sich egal wo man sich gerade aufhält damit. Der gesamte Traffic wird also über diesen Server umgeleitet.
Sofern nichts neues, Proxys können “überall” angemietet werden. Der Vorteil liegt jedoch darin, dass der Traffic zum Server verschlüsselt stattfindet (tunneling) und SecurStar keinerlei Logs auf den Servern speichert. Damit sind zwei Klappen mit einer Fliege geschlagen. Zum Einen leiter der Provider nur noch verschlüsselten Traffic weiter, mit dem auch durch Preisgabe der Logs nichts angefangen werden kann und zum Zweiten können selbst bei Beschlagnahmung der Server keine Verbindungsdaten erfasst werden.
Ist das nach der derzeitigen Entwicklung der Gesetze (noch) legal? SecurStar ist im Moment der Klärung des Sachvehalts für die deutschen Server bemüht. Die Server im Ausland, besonders in Hong Kong unterliegen jedoch nicht dem europäischen Gesetz und damit auch nicht unserem Recht.
Jetzt wird man sich sicherlich noch fragen, ob das Alles denn überhaupt einen Sinn hätte. Der Kunde sei ja schließlich bei SecurStar registriert. Es existieren doch Verbindungen zwischen der Kundendaten und der IP in Übersee.
Nun, für “ganz Paranoide” — wie es so schön gesagt wurde — bietet SecurStar zusätzlich die Möglichkeit zum “Anonymous Cache”. Dabei kann sich der Kunde unter einem Synonym (z.B. MickeyMouse surfer) bei SecurStar registrieren. Die Bezahlung findet dann auch per Briefumschlag statt, so dass dann absolut keine Identitäts-Verbindung zwischen User und Server mehr hergestellt werden kann.
für knapp 6,50€ pro Monat eine durchaus elegante Lösung!
Das System läuft auf Linux/Windows/Mac





