Google Android Live CD
Kategorie: gadgets, Headline
Auf Googles Android Seite lässt sich das Betriebssystem als Version 0.2 des Live-Systems downloaden. Dieses entspricht der eigentlichen Android Version 1.5. Starten kann man das Image dann per USB-Stick, als CD oder über Virtualiserungsprogramme VMWare oder Virtualbox. [stereopoly]
Was ich schon seit beginn der Meldungen über Chrome — von Anfang an dachte, scheint sich langsam zu bestätigen:
Seit Google sein Netbook-Betriebssystem “Chrome-OS” angekündigt hat, wird der Internetkonzern als möglicher Konkurrent für Microsoft und Apple gehandelt. Einzelne Medien feiern das angekündigte Projekt gar als möglichen “Windows-Killer”. Doch diese Einschätzungen gehen nach dem derzeitigen Wissensstand deutlich zu weit. Chrome-OS soll mitnichten Konkurrenz für Windows oder Mac-OS sein. Stattdessen plant Google ein minimalistisches Betriebssystem für minimalistische Laptops. Der Vergleich zu den derzeit verbreiteten Betriebssystemen ist deshalb überzogen. [Macwelt]
Ich habe es mal in meine VM geladen und muss sagen, es schaut aus wie ein Spielzeug — wirklich minimalistisch. Da ist BSD schon tausendfach »Windows-ähnlicher«. Man sieht der Version jedoch noch an, dass sie von einem Handy stammt. Alle Einstellungen beziehen sich derzeit noch auf ein »phone«. Dennoch, der Start ist schnell (~10sek) und das, wofür es gemacht wurde — Surfen, funktioniert tadellos.
Wie man die zwei Images zu einem verbindet, beschreibt stereopoly im zitierten Beitrag.
my ultimate free delicious tools collection for a mac
Kategorie: Headline, Internet, Mac
In any case Delicious.com is a great tool for bookmarking important links. For daily use there are great desktop apps, that can optimize your workflow for efficiency-raising bookmarking.
- First, twitter is the most used »link sharing tool« for me, right now. So it is important to have an ability to share my twitter links with my delicious account for not having redundancy. That for i am using tagth.is — any links i’m posting on twitter prefixed by @tagthis or containing #tagthis are added automaticly to my Delicious account yet. All Tags prefixed with # are used to be tags in the delicious entry. For the future it would be nice, if the post on twitter will be used as the description in the delicious entry. Yet the title of the webpage is saved only.
Further, for managing a delicious account, cocoalicious is the best (free) way to do. Cocoalicious is a del.icio.us client for Mac OS X. It acts as a desktop interface to your del.icio.us bookmarks. You are able to delete, edit and !! index !! all your posts by spotlight.
Than, if you are interested if all your old links are still reachable, you may use dead.licious. dead.licious is a tool for verifying that all of your bookmarks in your del.icio.us, ma.gnolia, or Simpy accounts are still valid and gives you the option of removing or fixing those dead links.
For browsing your delicious bookmarks delish ($9) may help you. All of your links, tags, and bundles from delicious.com are previewed with high – resolution thumbnails of the pages. It helps you to search links, and tags quickly. It keeps searches as smart bundles, if you want, too.
Generation Web2.0 (Teil 1)
Kategorie: Featured, Headline, Internet
…oder wie die computervermittelte Kommunikation im Zeitalter des Web 2.0 das Private immer mehr ins Öffentliche stellt.
Im 18. Jahrhundert definierte man ein zivilisiertes Gespräch als eine Situation, in der die privaten Belange und die persönlichen Lebensumstände nicht thematisiert wurden. Diese Konvention erlaubte eine uneingeschränkte Geselligkeit, die kleine hässliche Geheimnisse verborgen hielt und niemanden mit diesen belästigte. Rang und Staatsunterschiede waren damit zeitweilig ausser Kraft gesetzt um den freien Gesprächsfluss nicht zu hemmen. Solche Umgangsformen schufen eine gewisse öffentliche Distanz, die Privates vom Öffentlichen strikt trennten.
Mitte des 19. Jahrhunderts transformierten die kommunikativen Bedürfnisse des Menschen. Cafes, Straßen und öffentliche Plätze mutierten zu Orten öffentlich zur Schau gestellter Privatheit. Menschen saßen schweigend oder lesend, versunken in ihre Gedanken und waren wie durch unsichtbare Mauern voneinander getrennt. Der zuvor so interagierende Mensch verwandelte sich in einen bloßen Zuschauer, der hinter seinem Schweigen geschützt das öffentliche Leben beobachtete.
“Wenn wir nur eine halbe Chance sehen, stopfen wir in einem Café den Sitz neben uns mit Regenmänteln und Regenschirmen voll, starren im Wartezimmer des Arztes unablässig auf Plakate zum Thema Masern … Alles, nur nicht zu einer Begegnung einladen; alles nur um nicht verwickelt zu werden. [...] Die Bauweise öffentlicher Verkehrsmittel trägt dieser gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung. Das Design von Eisenbahnwagons, Reisebussen und Flugzeugen lässt die Passagiere auf den Nacken anderer Reisender starren, so dass niemand befürchten muss, in ein Gespräch oder eine Begegnung verwickelt zu werden.” [2]
Sitzen wir in einem der moderneren Busse, in denen die Sitze zu vierer Gruppen gerichtet sind, fühlen wir uns unwohl und beobachtet, starren ständig auf die Straße oder in den Gang des Fahrzeugs, bloß nicht “auffallend” lange in die Richtung eines Mitreisenden oder gar in die Augen der Anderen.
“Das Zusammensein vom Typ Passagier gedeiht in einer Komplizenschaft des Schweigens, und lautes Reden durchbricht die schützende Hülle der Verschwörung” [2]
Interessant ist hingegen die Entwicklung des öffentlichen Raums im Web2.0. Dort entblößt sich der gerade noch still und unauffällig im Bus sitzende, oder in einer Privatkapsel — genannt Auto — vom Rest des urbanen Kontextes getrennte Cybernaut in sozialen Netzwerken. Wer viel von sich preisgibt, wirkt interessant und wird um so häufiger referenziert. Mensen, Hörsäle und schwarze Bretter, Unizeitungen und Studentenkneipen, alles wandert in das Web2.0. Auf einmal sind wir wieder nicht nur passive Zuschauer, sondern kreative und mitteilungsbedürftige Gestalten, die sich fortwährend austauschen wollen — So twittern wir alles was wir tun und belasten damit Andere mit unserer belanglosen Privatheit. Werfen damit die Werte eines zivilisierten Gesprächs im 18. Jhd. gründlich über den Haufen, obwohl wir auch nicht die passive Stille des 19. Jhd. hinnehmen wollen. Wir spielen die eigene Daily Soap mit uns als Protagonist, Regisseur und Star und wollen Teil sein von etwas viel größerem als uns selbst.
Doch Warum tun wir das? Ist es die normale evolutionäre Entwicklung der Kommunikationsform zwischen Menschen? Mutiert unser Miteinander genau so wie vom 18. ins 19. Jhd.? Oder mischen sich beide Umgangsformen zu einem Hybriden?
Literatur:
[1] “Ich im Internet — Wie sich die Menscheit im Internet entblößt”, Der Spiegel, Nr. 29, 2006
[2] Chatroom statt Marktplatz — Identität und Kommunikation zwischen Öffentlichkeit und Privatheit”, Ilka Willand, Kopaed 2002
3] “Leben im Netz — Identität in Zeiten des Internet”, Sherry Turkle, ro 1995
[4] “Digitale Medien in der Erlebnisgesellschaft”, Roberto Simanowski, ro 2008
[5] “Das digitale Nirwana”, Bernd Guggenberger, Rotbuch 1997
Dies ist ein Ausschnitt aus meinem Exposé für die abschließende Prüfung in Medienwissenschaften.
Yourdealz verlost u.A. eine externe Festplatte 1TB
Kategorie: Aus dem Leben..., Headline, Internet
Yourdealz verlost u.A. eine externe Festplatte 1TB
1. Platz: Trekstor DataStation maxi externe Festplatte 1 TB Sata
2. Platz: iPod Shuffle 1GB (2. Generation) in silber
3. – 5. Platz: 1 Vodafone Prepaid Handy Paket (Vodafone 225 white, Motorola C118, LG KP100)
Das Gewinnspiel endet am 28.06.2009 um 23.59Uhr.
PS: Es lohnt sich, YourDealz in den RSS Feed Reader aufzunehmen! Täglich neue und tolle Schnäppchen!
armes Deutschland!??
Kategorie: Aus dem Leben..., Featured, Headline, Internet
Löschen statt Sperren, Initiative von Bjoern Boehning. Kinderpornografie wirksam bekämpfen!
Update 2:
Nach dem ich den Bericht in der ZEIT am 25.6.2009, in dem Franziska Heine und Ursula von der Leyen — zwei Kontrapositionistinnen — verbal auf einander treffen gelesen habe, muss ich doch zugeben, dass die Protestbewegung gegen die “Zensur” durchaus künstlich aufgefächert wurde. Wärend des gesamten Interviews hat Frau Heine meiner Meinung nach kein einziges prägendes Argument vorgebracht. Die Aussagen wirken auf mich, als wäre die Gegenbewegung nicht mehr in der Lage noch konstruktive Kritik vorzubringen. Die Aussagen der Frau von der Leyen haben meine Gedanken hingegen geordnet und mich wieder davon überzeugt, dass die Aktionen schon einen Sinn und positiven Effekt erbringen werden. Die für mich wichtigen Stellen im Text habe ich mal markiert.
Seiten [1][2][3]
Die wichtigste Erkenntnis für mich:
Heine: “134.000 Menschen wird signalisiert: Es ist uns egal, was ihr denkt. Aber diese Menschen werden nicht aufhören. Das Netz ist unglaublich politisch. [...] Die Unterzeichner der Petition haben gesehen, wie Entscheidungen in der Politik getroffen werden – und das wird sie nachhaltig prägen.”
Frau von der Leyen: “Das ist lebendige Demokratie. Ich meine: 134.000 Zeichner, das ist schon etwas. Aber es gibt 40 Millionen Internetnutzer. Jetzt beginnt die Phase, in der man erkennen wird, ob Sie nachhaltig dranbleiben. Politik besteht aus Meinungsäußerung, aber danach muss man sich Mehrheiten suchen und auch Alternativlösungen anbieten. Das ist das Entscheidende.”
Update 1:
CDU-Politiker bekräftigt Forderung nach Ausweitung der Netz-Sperren
“Wenige Stunden, nachdem der FDP-Politiker Max Stadler im Bundestag davor gewarnt hatte, Eingriffe in Freiheitsrechte seien in den letzten Jahren noch immer gegen alle Beteuerungen ausgeweitet worden, hat sich ein erster CDU-Politiker mit entsprechenden Begehrlichkeiten zu Wort gemeldet. Nach der Entscheidung des Bundestags für eine Sperrung von Kinderporno-Seiten brachte der Bundestagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär in Baden-Württemberg, Thomas Strobl, erneut die Idee ins Spiel, auch Seiten mit sogenannten Killerspielen zu blockieren.”[Spiegel Online]
Deutschland, wo wirst Du uns noch mit Deinen Gesetzen hinführen? Werden wir eines Tagen wirklich in einer Volks-überwachungs-Republik Deutschland aufwachen?
Ich hatte ja wirklich nichts gegen die Einführung von Internet-Sperren für Kin-der-por-nogr-afie Webseiten (dies soll kein Metatag für Google werden). Ich finde nur, dass die Idee der Regierung nicht weit genug gedacht ist und diese Maßnahme allein, nur ein Strohfeuer gegen die geldbringende Cliente ist. Rein die unbedarften und die hereinschnuppernden Konsumenten könnten evt. damit aufgehalten oder deren Zugang erschwert werden (was nicht zu vernachlässigen ist). Zumindest ist es nun jedem, der eine solche Seite konsumiert definitiv klar, dass es verboten und vor allem zu verabscheuen ist.
Soweit so gut — dennoch finde ich, dass der deutsche Bürger nun bereits zum zweiten Mal[1] erlebt hat, was er eigentlich in seinem eigenen Land zu sagen hat, nämlich nichts! Seine Stimme scheint absolut keinen Wert zu haben. Wieder hatte die mit 134014 Mitzeichnern beteiligte Petition absolut keinen Einfluss auf “die bereits gefällte” Entscheidung.
Das Problem dabei ist, dass ein Gericht an eine einmal gefällte Entscheidung gebunden ist und die Entscheidung nun gewissermaßen die Tür und Tore für weitere Maßnahmen geöffnet hat.
Was viele befürchtet haben ist, dass durch die Erlaubnis gewisse Internetseiten zu sperren, eine Salami-Taktik sei und ein Grundstein für eine generelle Erlaubnis Zensur im Internet zu betreiben gelegt werden könne. Kaum ist das Gesetz durch, scheint die Befürchtung vieler wahr zu werden. Unter dem Titel “CDU-Politiker prüft Websperren für Gewaltspiele ‘ernsthaft‘” werden “erste” Ideen (wieder) laut, die sich nach mehr Spielraum bei der Sperre sehnen.
[1] Beim ersten Mal ging es um die Vorratsdatenspeicherung und war ähnlich dem aktuellen Fall.









