Mit Musik lässt es sich effektiver arbeiten

Ich konnte meinen Chef zum Glück von Anfang an davon überzeugen, dass Musik für mich unbedingt zum Arbeiten dazugehört. Viele andere haben leider nicht das Glück. Dabei ist Musik erwiesenermaßen ein Fördermittel für mehr Kreativität und effektiveres Arbeiten!

Während Du Musik hörst, die Dir gefällt, wird im Körper Dopamin ausschüttet. Dopamin ist u.A. dafür verantwortlich, dass wir uns glücklich fühlen und mehr von der Situation haben wollen, in der Dopamin ausgeschüttet wird. Es ist quasi eine Körpereigene Droge, von der wir immer mehr, mehr und mehr wollen!

Verbindest Du nun Arbeit mit Dopamin, wird der Körper denken, er wolle immer mehr und schneller arbeiten – nicht umsonst wird im Sport oft mit Dopamin gedopt. Diesen Effekt habe ich stets, wenn ich den Internet-Radiossender Bassdrive höre. Ich kann dann gar nicht mehr aufhören zu tippen, bekomme die besten Ideen und arbeite am produktivsten!

Musik hilft uns, langweilige Aufgaben schneller zu erledigen!

In einer Studie des „journal of Neuroscience of Behavior and Physiology“ wurde herausgefunden, dass die Fähigkeit der Probanden Nummern, Bilder und Buchstaben wiederzuerkennen höher war während sie Musik gehört haben!

Ein ähnlicher Effekt wurde bei Arbeitern an einem Fließband nachgewiesen. Während die Arbeiter Musik gehört haben, waren sie glücklicher, effektiver und haben weniger Fehler gemacht.

Es ist also egal was man tut, so lange es wiederkehrende oder langweilige Aufgaben sind, lassen sich diese mit Musik schneller und effektiver erledigen!

Wenn Du darin gut bist, was Du tust, hilft Dir Musik darin noch besser zu sein!

Die Magie der Musik kommt erst richtig zur Geltung wenn Du eine Aufgabe erledigst in der Du gut bist! Wenn Du also Aufgaben erledigst, die Du schon häufiger mal gemacht hast – auch wenn sie kompliziert ist – erhöht Musik die Effizienz und senkt die Fehlerrate.

Instrumental-Musik funktioniert am besten!

Musik ohne Sprache funktioniert dabei am besten, da hier nicht der kognitive Aufwand in das verstehen der Texte eingebracht wird.

Das ist auch der Grund warum ich Bassdrive so gerne Höre. Es ist ein schneller Beat mit relativ wenig (verständlichen) Gesang. Das dreht die Glücksschraube auf und sorgt gleichzeitig durch den schnellen Beat für positiven Stress, der dann wiederum den Körper auf Trab hält!

Arbeiten im Coffee-Shop hat eine ähnliche Wirkung

Als ich noch Student war, konnte ich am besten in der Cafeteria arbeiten und lernen. Ich hatte dafür nie eine plausible Erklärung. Bis jetzt! Eine Studie des Journal of Consumer Research besagt nämlich, dass die Hintergrundgeräusche einer Cafeteria für einen passende Level der Ablenkung sorgen um fantasievoller und schöpferischer zu arbeiten! Das weckt quasi ein ständiges „über den Tellerrand hinausschauen müssen“ Gefühl, das Dein tun immer im Sinn reflektiert und dadurch ständig optimiert.

Weitere Informationen findest Du im originalen, englischen Artikel auf TNW

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Finde ich nicht!?

    Es kommt darauf an ich kann, wenn ich Verschiedene Aufgaben ausführen muss viel besser ohne Musik arbeiten. Wenn ich aber immer die gleichen Aufgaben habe dann ist es auch einfacher! Mit Musik!

    —–stoonich
    Martin Steiner

  2. Aus dem Beitrag: „Es ist also egal was man tut, so lange es wiederkehrende oder langweilige Aufgaben sind, lassen sich diese mit Musik schneller und effektiver erledigen!“

    ;-)

  3. Wobei ich ehrlich gesagt sogar meine Texte am liebsten mit Musik (von BassDrive) schreibe. Das erzeugt in mir eine Art „Hibbeligkeit“, die dafür sorgt, dass mein Gehirn Vollgas gibt.

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