iPhone 4 vs. iPhone 3GS Kamera unter realen Bedingungen
Apple preist die 5MegaPixel Kamera des iPhone 4 ja in hohen Lobeshymnen wie:
Mach wunderschöne, detailreiche Fotos mit der neuen 5-Megapixel-Kamera mit integriertem LED-Blitz. Der hoch entwickelte rückwärtig belichtete Sensor sorgt selbst bei wenig Licht für tolle Fotos. [...] Jetzt entgeht dir nie mehr ein gutes Foto. Die 5-Megapixel-Kamera des iPhone 4 macht unglaublich detailreiche Bilder.
und bietet wirklich beeindruckende Beispielfotos auf der Webseite zur Kamera.
Allerdings sehen die Bilder, die die iPhone 4 Kamera macht eher ernüchternd aus. Eigentlich kein Wunder. Steve kann ja schließlich auch nicht zaubern und aus einem so kleinen Sensor eine Wundermaschine basteln. Selbst bei den unter Idealbedingungen gemachten Fotos erscheint in 100%-iger Ansicht ein Van Gogh ähnlicher Stil. Die Fotos schauen aus, als wären sie mit Pinsel auf Leinwand gemalt – der Ein oder Andere wirds mögen.
Unter “Normalo”-Bedingungen, also bei mäßigem oder schwierigem Licht schaut das Ergebnis sogar noch nüchterner aus. Die 5MP scheinen nur “aufgesetzt” zu sein, denn die Fotos wirken weitwinkliger. Das Detailreichtum kommt – wer hätte es gedacht – aus der Nachbearbeitung, die wohl im Vergleich zur 3GS Kamera wesentlich stärker nachschärft – eigentlich sogar extrem überschärft, daher auch der van Gogh Effekt.
Die Farbtreue scheint der Kamera auch nicht unbedingt aufs Leib geschnitten zu sein. Im Vergleich zur 3GS ist das Bild bei schwierigeren Lichtverhältnissen zu Magentastichig.
Fazit: Apple greift leider in die gleiche Trickkiste wie auch alle anderen Kompaktkamera Hersteller um neue Kunden zu werben ohne wirklich innovativ zu sein. Dabei gilt wie auch bei Kompakten – nein sogar noch mehr – Pixel sind nicht alles!
Alles in Allem bin ich also nicht enttäuscht “nur” eine 3GS Kamera in der Tasche mit mir rumzutragen.









Kommentar geschrieben am 27.08.2010
[...] Rede sein kann. Aufgebohrte Pixel bedeuten eben nicht immer gleich auch ein besseres Bild! — wie hier eindeutig zu sehen – – – [...]