Wie wir im Jahr 2025 einkaufen werden

Wearables – Bloggen beim Joggen? Das ist die Frage, die Martin Mißfeldt beim aktuellen Webmasterfriday gestellt hat. Den derzeitigen Stand der Wearables finde ich langweilig, deswegen möchte ich dazu eine kleine Geschichte aus dem Jahr 2025 erzählen.

Wearables im Jahr 2025

Apple und Google wissen längst durch Ihre Wearables wesentlich mehr über die Nutzer des EcoSystems als die NSA es hätte jemals erfahren können. Die iWatch und andere Wearables sind „groß“ geworden und benötigen längst kein Smartphone mehr um zu funktionieren. Sie haben sich auch sonst extrem weiter entwickelt. Smartphones an sich sind nämlich Geschichte. Es gibt nur noch die am Handgelenk kaum wahrzunehmenden Uhren mit ganz netten Features.

Kontrolle Deiner Gesundheit

Wir werden sekündlich auf Blutzucker, Blutdruck, Herzfrequenz, Sauerstoffgehalt, Thrombozyten, Hormon-, Vitamin- und Mineralien-Haushalt kontrolliert. Stimmt etwas nicht, ruft sofort ein ärztlicher Hilfsdienst an und sagt Dir, was Du verbessern könntest. Wenn es nicht ganz so schlimm ist und nur eine Empfehlung ausgesprochen werden kann, dann erscheint im passenden Moment eine aktive Meldung auf dem Display, welche Nahrungsergänzungsmittel gerade passend wären um dem „Problem“ zu begegnen.

Exhibitionismus ist Praxis geworden

Apple und Google wissen auch unlängst wann ich Sex habe. Die Herzfrequenz und die Ausschüttung von Testosteron und Östrogen verraten dies auf eine unübertreffende Weise. Habe ich schon erwähnt, dass die Wearables sich gar nicht mehr vom Arm abnehmen lassen? Hat den Vorteil, dass der Preis für die Anschaffung auf $0 gesunken ist und man gleich einen Vertrag mit einer Online Apotheke bekommt, bei der man dann besonders günstig die Nahrungsergänzungsmittel und auch neue Kondome bekommt.

Bezahlung mit Wearables ist obligatorisch

Bargeld ist übrigens abgeschafft worden. Bezahlt wird nur noch über Wearables. Jedes Mal, wenn ich morgens beim Bäcker durch die Tür gehe, werde ich persönlich begrüßt. Die Dame hinter dem Tresen hält bereits meine Brötchen und meinen Kaffe in der Hand. Die Bestellung habe ich 10 Minuten vorher aufgegeben.

Individuell zugeschnittene Angebote on-demand

Das Bazahlen über die Wearables hat viele Vorteile. Beispielsweise habe ich darauf meine kompletten Konfektionsgrößen eingetragen und wenn irgendwo in der Nähe meines Standorts passende Größen für mich in Angebot sind, so werde ich umgehend informiert. Die Bestellung oder Reservierung kann ich dann natürlich gleich sofort veranlassen und kann dann das gute Kleidungsstück in den nächsten Stunden vor Ort abholen – oder mir gleich nach Hause schicken lassen – same Day Delivery versteht sich. Aber dieser Trend ist auf dem Abwärtszweig. Amazon hat nämlich alle innerstädtischen Läden unter Vertrag. Als eine große Shopping Community quasi. Damit können die mir wesentlich bessere Angebote machen als das uralte Online System es hätte jemals können. Haptik ist halt immer noch eine Sache, die wir schätzen.

Die Renaissance der lokalen Läden

Durch die Wearables und Amazons Verträge haben wir in den Städten quasi eine Renaissance der lokalen Läden erhalten. Das Leben pulsiert wieder um und in der der Stadt. Jeder derer weiß immer ganz genau über Deine Vorlieben, Dein Kaufverhalten, Deinen Kontostand und vor Allem über Deine bereits gekauften Objekte bescheid. Das macht das gezielte und individuelle Marketing wesentlich einfacher, so dass ich stets wirklich geile Angebote ala MyDeals bekomme.

Die Leute in den Läden wissen, was Du hast, und was Du wahrscheinlich haben willst, sobald Dein RFID in ihren Laden kommt. Wenn die Messingglocke an der antiken Ladentür bimmelt, ist schon alles abgefragt und durchgerechnet: er könnte der Richtige für die Armani-Unterhosen sein…. ~ persönliche Erfahrung von Hartmut Noack

Einfachste Sharing-Möglichkeiten

Meine neuen Anschaffungen kann ich dann sehr schnell meinen Freunden zeigen in dem ich die mit der Glass aufgenommenen 3D-Kurzsequenzen per Vine verteile.

Indoor Navigation

Wenn ich mal doch auf „Stöber“ Modus bin und durch die Läden der City einfach mal so flaniere, werde ich natürlich durch die Glass geleitet. Die Indoor Navigation funktioniert nämlich prima und zeigt mir immer den kürzesten Weg zu den Produkten, die ich oder meine Freunde auf der Wischlist stehen haben.

Kontrolle einer gesunden Ernärung

Wenn mein Körper Hunger verspürt, bzw. dann wenn es für meinen Körper am sinnvollsten wäre zu essen, bekomme ich gleich eine Speisekarte mit meinen Lieblingsgerichten auf die Glass. Es ist verdammt schwer geworden nicht mehr auswärts zu essen, denn das selbstgekochte Zeug sieht halt bei weitem nicht so gut aus, wie die 3D animierten Food-Präsentationen auf der Glass.

Google und Apple achten natürlich darauf, dass ich mich sehr gesund ernähre. Ich bin ja schließlich ein Goldesel so lange ich lebe. Alle Transaktionen kosten nämlich Gebühren, die in eine neue gemeinsame Bank fließen. Ja, denn in der Tat sind Google und Apple im Jahr 2025 Freunde geworden. Unzählig viele Kühe kann man halt gemeinsam besser melken.

to be continued …

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