Das Auto als Schutz vor Blitzschlag bei Gewitter?

Normalerweise kennt jeder die Weisheit, dass der faradayscher Käfig im Auto vor Blitzschlag schützt. Dieses Auto zeigt aber, dass es auch anders kommen kann…
Blitz entzündet Auto und hinterlässt ein riesiges Loch
In Sacramento County ist ein Blitz in ein Auto eingeschlagen und ist praktisch durch den Wagen durchgeschlagen. Dabei hat er den Wagen entflammt, so dass dieser fast ausgebrannt ist. Trotz des faradayschen Käfig hätte hier wohl kaum ein Mensch überlebt. Der faradayscher Käfig hätte zwar vor Stromschlag geschützt, aber die gewaltige Energie muss eine enorme Hitze und physikalische Kraft auf den Wagen ausgeübt haben, dass der Einschlag einer Explosion mit zig Trümmerteilen gleichen musste.
Ein Auto bietet also gar keinen Schutz vor starken & direkten Blitzeinschlägen. Wer also bisher sich bei Gewitter im Auto sicher gefühlt hat, sollte sich vielleicht dieses Video nicht ansehen:
Der Focus schreibt zum Thema Sicherheit im Auto bei Gewitter:
Die Stahlhaut eines Autos bildet einen sogenannten faradayschen Käfig, der die elektrische Energie des Blitzes aufnimmt und in den Boden ableitet. Die Insassen bekommen davon nichts mit – solange sie keine nackten Blechteile, etwa an den Innenseiten der Türen, berühren. … Und selbst in einem Cabrio ist es sicher, zumindest solange das Dach geschlossen bleibt und das Metallgestänge unter dem Stoff Kontakt mit der restlichen Karosserie hat…
Früher habe ich genau so gedacht und habe mich immer im Auto sicher gefühlt. Nach dem Video glaube ich aber nicht mehr daran, erst recht nicht was die Sicherheit bei Gewitter im Cabrio angeht! Der Blitz muss – scheint es – nur die nötige Power haben. Dann nutzt auch ein faradayscher Käfig nichts um den Blitzschlag aufzuhalten…
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